EU-Kommission lässt ersten RSV-Impfstoff für Babys zu
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für einen Impfstoff von Pfizer, der auch Babys gegen das sogenannte Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) schützen kann. „Dies ist der erste in der EU zugelassene RSV-Impfstoff, der nicht nur ältere Erwachsene, sondern auch Kleinkinder bereits ab der Geburt schützt“, sagte die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, am Freitag in Brüssel. Bei Kindern sei RSV eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte in der EU.
Der nun EU-weit zugelassene Impfstoff „Abrysvo“ soll dazu beitragen, die Immunreaktion gegen das Virus zu stärken. Atemwegserkrankungen durch das RS-Virus verlaufen der EU-Arzneimittelbehörde zufolge meist mild. Aber gerade bei kleinen Kindern und bei besonders anfälligen älteren Erwachsenen kann es demnach auch einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf geben. Bereits im Juni hatte die EU-Kommission den Impfstoff „Arexvy“ von GSK gegen das RS-Virus zugelassen – für Erwachsene ab 60 Jahren.
Nationalrat: Lebhafte Debatte über Krise im Gesundheitssystem
Foto: Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger
Die Opposition - allen voran die SPÖ, die das Thema aufs Tapet gebracht hatte - hielt der Regierung vor, nichts gegen den massiven Personalmangel in den Spitälern und der Pflege sowie den (Fach)Ärztemangel zu tun. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) verwies auf gesetzte Maßnahmen und die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen.
Neues Konzept für Spitalsversorgung im steirischen Bezirk Liezen
Alternativkonzept zum Leitspital von Expertenkommission - Rottenmann aufgewertet, Bad Aussee und Schladming bleiben erhalten - Kooperation mit Oberösterreich und Salzburg geplant.