Ebola im Kongo: EU stellt Tests im Wert von 2,5 Millionen Euro bereit

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Autor: Scho

Angesichts des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo stellt die EU Schnelltests im Wert von 2,5 Millionen Euro bereit. Die Tests und die dazugehörigen Instrumente würden der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC gespendet, erklärte die EU-Kommission am Dienstag. Die ersten Tests sollen noch in diesem Monat geliefert werden.

EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib betonte, die Tests würden dazu beitragen, „Fälle früher zu erkennen, Patienten schneller medizinisch zu versorgen und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“. Der aktuelle Ebola-Ausbruch ist nach Angaben der Regierung in Kinshasa mit mehr als 2.300 Toten der bisher schwerste in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo. Innerhalb von drei Monaten infizierten sich mindestens 4.900 Menschen mit dem hochanstreckenden Virus.

Der Ausbruch betrifft mehrere Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des Landes. Am stärksten betroffen ist die Provinz Ituri. Verursacht wird der Ausbruch von der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die es bisher weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen. Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. In den vergangenen 50 Jahren starben in Afrika mehr als 15.000 Menschen an der Krankheit.

(APA/AFP/red..)

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