Meilenstein für die Patientenversorgung der AUVA

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Autor: Martina Götz
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Seit April 2025 wird die Radiologie des Traumazentrums Wien der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) durch ein integriertes Radiologie-Informationssystem (RIS) und Bilddatenmanagementsystem (PACS) von Dedalus HealthCare unterstützt. Die Implementierung folgt auf die Einführung eines einheitlichen Krankenhaus-Informationssystems (KIS) in allen AUVA-Einrichtungen. „Ein integriertes RIS/PACS ist ein Muss für eine moderne Radiologie – und hat Vorteile für uns Radiologen und die Patienten“, betont Prim. Dr. Thomas Brüll, Leiter des Instituts für Radiologie. Die neue Lösung trägt maßgeblich dazu bei, die Systemlandschaft der AUVA standortübergreifend zu vereinheitlichen.

Ein zentrales Auswahlkriterium war die Abbildung der AUVA-eigenen Patienten-ID, mit der alle Fallnummern eines Patienten einrichtungsübergreifend zusammengeführt werden können. Sie wird im KIS vergeben und automatisch ins RIS übertragen. „Hier können wir heute mit einem Mausklick auf alle Informationen samt Vorbefunden und -bildern zugreifen“, so der Chefradiologe. Zuvor war es aufgrund der fallbezogenen Dokumentation aufwendig, ältere Untersuchungen manuell zu laden.

Schnell und einfach zum Befund

Ein weiterer Vorteil ist die nahtlose Integration des PACS ins bestehende RIS, die schnelle Datenabrufe und unmittelbare Befundansicht ermöglicht. Das System hat seine Leistungsfähigkeit bereits im Allgemeinen Krankenhaus Wien bewiesen – ein entscheidender Aspekt bei der Entscheidung der Radiologie des Traumazentrums. Auch im klinischen Alltag zeigt sich die Effizienz des integrierten Workflows: Eine CT-Anforderung im KIS enthält bereits relevante Patientendaten, der Fall erscheint automatisch in den Arbeits- und Befundlisten und die Bilder öffnen sich direkt mit der jeweiligen Untersuchung. „Den Befund erstellen wir mittels integrierter Spracherkennung. Unmittelbar nach Vidierung steht er den behandelnden Ärzten im KIS zur Verfügung“, erläutert Dr. Alexander Talaska, Facharzt für Radiologie im Traumazentrum Wien.

Das PACS überzeugt zudem durch seine hohe Performance beim Laden großer Datensätze, was besonders für Rekonstruktionen, OP-Planungen und komplexe Gefäßdarstellungen wichtig ist. Darüber hinaus bietet es flexible Einstellungsmöglichkeiten wie individuelle Bildschirmaufteilungen, Hanging-Protokolle oder konfigurierbare Bearbeitungswerkzeuge. Für regelmäßige Besprechungen können Fälle bereits während der Befundung in Demolisten verschoben werden. „Das spart immens Zeit in der Vorbereitung“, sagt Dr. Talaska. Auch besondere Fälle lassen sich für Fortbildungen oder Vorträge separat ablegen.

Spracherkennung spart enorm Zeit

Als erhebliche Arbeitserleichterung erweist sich die leistungsfähige Spracherkennung, die unabhängig von Stimmlage oder Aussprache zuverlässig funktioniert und unbekannte Begriffe schnell lernt. „Egal wie undeutlich der Befunder spricht, die Spracherkennung setzt es sehr gut um“, betont Dr. Brüll. Da die Radiologen ihre Befunde selbst kontrollieren und freigeben, ist diese Zuverlässigkeit besonders wichtig und spart wertvolle Zeit.

Die integrierte Lösung ermöglicht zudem teleradiologische Kooperationen, insbesondere mit einem Spital, das nachts keine Radiologen vor Ort hat. Von dort übermittelte Untersuchungen werden automatisch in einer eigenen Befundliste angezeigt und zeitnah beurteilt.


Martina Götz
Director Marketing and
Communications DACH
Dedalus HealthCare

Mehr Informationen unter:
www.dedalus.com/dach/de/life-flows-through-our-software/meilenstein-fuer-die-patientenversorgung

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