Jugendgesundheitskonferenzen starten auch in Niederösterreich

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Autor: Scho

Nach mehreren Bundesländern startet das Programm der Jugendgesundheitskonferenzen nun auch in Niederösterreich. Gerichtet ist es vor allem an junge Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren, wurde am Mittwoch betont. Diese wählen ihre Themen selbst und entwickeln dazu eigene Projekte mit Umsetzungspartnern. Einer der Kernpunkte des Programms ist der Umgang mit Stress.

„Leistungsdruck, Stress und Zukunftssorgen gehören für viele Jugendliche zum Alltag. Wir dürfen nicht warten, bis aus einer Belastung eine Krise wird. Wir müssen junge Menschen früh stärken“, teilten die Landesräte Martin Antauer (FPÖ) und Anton Kasser (ÖVP) anlässlich eines Pressetermins in einer gemeinsamen Aussendung mit. Pro Projektgruppe stehen bis zu 500 Euro Förderung zur Verfügung. Jugendeinrichtungen, Schulen und Gemeinden unterstützen die Durchführung, dafür gibt es auch eigene Informationsveranstaltungen.

Die unter der Marke „MoodUp“ stehenden Jugendgesundheitskonferenzen mitsamt Präsentation des Erarbeiteten stehen am Ende der jeweiligen Projekte. Hier gibt es Termine in Amstetten (17. Juni 2027) und St. Pölten (24. Juni 2027). 2028 sollen Mistelbach, Zwettl und Wiener Neustadt folgen. Als Auftraggeber fungiert der Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS), die „Tut gut!“-Gesundheitsvorsorge setzt das Projekt bis 2028 um. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der österreichweiten Vorsorgestrategie aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur.

(APA/red.)

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