Ebola-Epidemie: Zahl der Toten auf mehr als 5.300 gestiegen
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Autor: Scho
Bei der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesfälle auf mehr als 5.300 gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (Africa CDC) am Montag mitteilte, wurden 5.372 Tote in der Demokratischen Republik Kongo sowie jeweils zwei in Uganda und Kenia verzeichnet. Insgesamt wurden demnach 10.444 Infektionsfälle gemeldet, die Sterblichkeitsrate liegt damit bei mehr als 50 Prozent.
Foto: Wikimedia Commons / CDC Global
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo war Mitte Mai offiziell festgestellt worden. Fachleute gehen aber davon aus, dass sich das Virus davor schon mehrere Monate lang unentdeckt ausgebreitet hatte. Es handelt sich mittlerweile um die schlimmste Ebola-Epidemie in der Geschichte des zentralafrikanischen Landes. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen. Die Krankheit führt zu Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall bis hin zu inneren Blutungen und Organversagen. In den vergangenen 50 Jahren starben auf dem afrikanischen Kontinent mehr als 15.000 Menschen an Ebola.
Verursacht wird die aktuelle Epidemie von der Ebola-Variante Bundibugyo. Anders als gegen die sogenannte Zaire-Variante gibt es dagegen bisher weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine zugelassene Behandlung. Mehrere Mittel befinden sich in der Erprobung.
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