Anfang März startet Anmeldung für zugangsbeschränkte Fächer

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Autor: Scho

Mit März starten wieder die Aufnahmeverfahren für zugangsbeschränkte Fächer an den öffentlichen Universitäten. Besonders groß ist der Andrang üblicherweise in der Medizin, über die Website medizinstudieren.at können sich Interessierte ab 3. März für einen der diesmal 1.900 Studienplätze für Human- und Zahnmedizin an den Medizin-Unis in Wien, Innsbruck und Graz oder an der Medizin-Fakultät der Uni Linz bewerben.

In der Medizin läuft die Anmeldefrist bis 31. März, der neunstündige Aufnahmetest findet dann für alle Standorte gleichzeitig und mit identen Aufgaben am 4. Juli statt. Für die Teilnahme sind 110 Euro Kostenbeteiligung zu zahlen. An der Medizin-Uni Wien sind diesmal 772 Plätze zu vergeben, in Innsbruck 420, in Graz 388 und in Linz 320. In der Humanmedizin sind mindestens 95 Prozent der Studienplätze für Personen aus der EU reserviert, mindestens 75 Prozent für Studieninteressierte mit österreichischem Maturazeugnis. Vergangenes Jahr haben sich über 15.000 Personen um einen der 1.900 Plätze beworben.

85 Humanmedizinplätze sind diesmal außerdem für „Aufgaben im öffentlichen Interesse für Bundesländer“ gewidmet. Interessenten müssen sich hier nach Abschluss der Ausbildung für eine gewisse Zeit zur Tätigkeit in einem Spital, Kassenpraxen, beim Heer oder bei der Polizei verpflichten. Dafür bekommen sie im Gegenzug von den Partnerinstitutionen (Bundesländer, Österreichische Gesundheitskasse, Innen- und Verteidigungsministerium) ein Stipendium und müssen beim Aufnahmetest nur 75 Prozent der Punkteanzahl aller angetretenen Bewerberinnen und Bewerber erreichen.

Die Registrierung für das Aufnahmeverfahren beginnt neben der Medizin kommenden Montag etwa auch in den Lehramtsstudien, für die Bachelorstudien an der Wirtschaftsuniversität (WU) und für die zugangsbeschränkten Studien an der Uni Wien und der Uni Graz. An anderen Unis startet die Anmeldung bereits mit Samstag, dem 1. März. Österreichweit haben die Unis die Möglichkeit, in den Fächern Architektur, Biologie und Biochemie, Erziehungswissenschaften, Fremdsprachen, Informatik, Wirtschaftswissenschaft, Pharmazie, Publizistik und Rechtswissenschaften den Zugang zu beschränken. Dazu kommen noch Fächer, die an einzelnen Unis überlaufen sind. An der Uni Wien als größer Hochschule des Landes sind im kommenden Jahr etwa 21 Studien zugangsbeschränkt. Die Unis setzen grundsätzlich mehrstufige Aufnahmeverfahren ein. Gibt es weniger Interessentinnen und Interessenten als Plätze, kann der Aufnahmetest allerdings entfallen.

(APA/red.)

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