BVAEB erhöht Behandlungsbeitrag von zehn auf 20 Prozent

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Autor: Scho

Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) erhöht mit 1. Juni den Selbstbehalt („Behandlungsbeitrag“) von derzeit zehn auf 20 Prozent. Das gab die BVAEB auf ihrer Webseite bekannt. Diesen Schritt habe die Hauptversammlung beschlossen, „um trotz der angespannten Budgetsituation das Leistungsniveau der BVAEB auch in Zukunft sicherstellen zu können“, heißt es auf der Homepage.

Für Versicherte/Familien mit geringem Einkommen gibt es nach wie vor die Möglichkeit zur Befreiung bzw. Nachsicht vom Behandlungsbeitrag, so die Mitteilung. Auf APA-Anfrage war am Samstag seitens der BVAEB vorerst keine Stellungnahme zu erhalten.

Der Selbstbehalt beim Arztbesuch war mit 1. April 2016 – damals noch als Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) – von zuvor 20 auf zehn Prozent halbiert worden. BVA-Generaldirektor Gerhard Vogel betonte damals, mit dieser Maßnahme „einen weiteren Schritt zur finanziellen Entlastung unserer Versicherten“ zu setzen. Mit 1. Jänner 2020 – nach der Fusionierung der BVA mit den Eisenbahnern und Bergbauern hin zur BVAEB – gab es eine Leistungs- und Beitragsharmonisierung. Seitdem zahlten auch Eisenbahner und Bergbauern ebenso wie die Beamten einen Behandlungsbeitrag von zehn Prozent beim Arztbesuch.

(APA/red.)

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