Die unsichere wirtschaftliche Lage und die hohe Inflation machen genaue Prognosen derzeit schwierig. Seit Februar kam es zu einer leichten Steigerung der Ausgaben im Bereich der Ärztlichen Hilfe und Heilmittel. Die Beitragseinnahmen blieben weitestgehend gleich. Für das laufende Jahr veranschlagt die ÖGK ein Minus von 137,2 Millionen Euro. Die Finanzgebarung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) bleibt dennoch stabil. Der vorläufige Jahresabschluss der ÖGK für 2021 zeigt bei einem Budget von über 16 Mrd. Euro ein Minus von 92,2 Millionen Euro. Das entspricht weniger als ein Prozent der Gesamteinnahmen. „Die ÖGK befindet sich seit ihrer Gründung 2020 auf einem guten Weg. Die Leistungen für unsere Versicherten sind nachhaltig gesichert,“ betont ÖGK-Obmann Matthias Krenn.
US-Forscher arbeiten an Impfstoff gegen Opioid-Überdosierung
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In den USA sterben derzeit täglich im Durchschnitt mehr als 150 Menschen an einer Überdosis des synthetischen Opioids Fentanyl. Texanische Wissenschafter arbeiten an einem Impfstoff, der helfen soll. Durch die Vakzine hervorgerufene Antikörper sollen das Opioid im Blut abfangen, bevor es das Gehirn erreicht.
Ärmere Länder von Antibiotikaresistenzen stärker betroffen
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Bis zum Jahr 2050 könnten weltweit mehr als 39 Millionen Menschen an Infektionen mit antimikrobiellen Resistenzen (AMR) sterben, heißt es in einem Bericht von Ärzte ohne Grenzen.