Der Darmstädter Merck-Konzern nimmt weitere hunderte Mio. Euro zum Ausbau seines Laborgeschäfts in die Hand. Mehr als 290 Mio. Euro sollen in den Standort Rockville im US-Bundestaat Maryland für die Erweiterung der Kapazitäten für Biosicherheitsprüfungen und Dienstleistungen auf dem Gebiet der analytischen Entwicklung investiert werden, wie Merck mitteilte.
Für den Bereich Biosicherheitsprüfungen, der als Pflichtanforderung beim Entwickeln und Kommerzialisieren von Arzneimitteln von einer weltweit steigenden Nachfrage profitiert, ist es die bisher größte Investition in der Unternehmensgeschichte. In Rockville, wo Merck gegenwärtig rund 600 Mitarbeiter beschäftigt, sollen dadurch in den kommenden vier Jahren mehr als 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Wiener Biotech-Firma treibt Lassa-Fieber-Impfstoffforschung voran
Das Unternehmen hat eine Technologieplattform für Vakzine unter Verwendung von genetisch veränderten Masernviren als "Transporteur" für Antigene anderer Erreger etabliert. Die Basisforschung dazu stammte vom Institut Pasteur in Paris. Themis-Projekte wurden zum Beispiel auch für Impfstoffe gegen das Zika- und das Chikungunya-Virus gestartet.
Zwei ukrainische Mitarbeiterinnen starten ihren Dienst in der NÖ LGA
Foto: NLK Burchhart
Die NÖ Landesgesundheitsagentur bietet arbeitssuchenden Ukrainerinnen und Ukrainern Arbeitsplätze in Kliniken und Pflegezentren, sowohl im pflegerischen Bereich als auch in der Verwaltung. Zwei ukrainische Staatsbürgerinnen starten nun den Dienst in der NÖ LGA, weitere Bewerbungsgespräche sind derzeit im Laufen.