Moderna und Immatics schmieden Deal für Krebsmedikamente

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der US-Biotechkonzern Moderna hat mit dem deutschen Krebsspezialisten Immatics eine potenziell milliardenschwere Partnerschaft vereinbart. Im Rahmen der Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen neuartige Krebstherapien entwickeln, wie sie am mitteilten. Dabei soll auch ein in der Entwicklung befindliches Krebsmittel von Immatics in Kombination mit einem mrNA-Krebsimpfstoff von Moderna in Studien getestet werden.

Immatics erhält eine Vorauszahlung von 120 Mio. Dollar (112,11 Mio. Euro) von Moderna, darüber hinaus winken Forschungsmittel und erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen, die sich auf mehr als 1,7 Mrd. Dollar belaufen könnten. Immatics hat zudem Anspruch auf Lizenzgebühren für mögliche Produkte aus der Partnerschaft.

Die im Jahr 2000 als Spin-off der Universität Tübingen (Deutschland) gegründete Immatics ist auf die Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs spezialisiert. Bisher hat sie noch kein eigenes Medikament auf den Markt gebracht. Moderna ist in Österreich mit seinem Impfstoff gegen Covid-19 bekannt geworden.

(APA/ag/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

FH Burgenland unter den besten Arbeitgebern Österreichs

FH Burgenland unter den besten Arbeitgebern Österreichs

Die FH Burgenland konnte sich 2022 von Platz 95 auf Platz 72 verbessern und ist im Ranking von trend Magazin, Statista und den Plattformen kununu und Xing wieder unter den Top 100 Unternehmen Österreichs. Im Bereich Bildung und Forschung liegt die FH Burgenland österreichweit unter den Top 10.

Strategie-Entwurf für klimaneutrales Gesundheitswesen präsentiert

Strategie-Entwurf für klimaneutrales Gesundheitswesen präsentiert

Ansatzpunkte liegen primär beim Einsatz von Arzneimitteln und Medizinprodukten, im Abfall- und Ressourcenmanagement sowie bei der Energieversorgung von Gesundheitseinrichtungen.

Gesundheitsparks: bestens vernetzt und näher am Menschen
Fachbeitrag

Gesundheitsparks: bestens vernetzt und näher am Menschen

Von großen Krankenhäusern bis zu kleinen Teilzeitpraxen – alle arbeiten in den Gesundheitsparks der Vinzenz Gruppe auf Augenhöhe und gleichberechtigt zusammen. Mit diesem Netzwerk eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung.