Neue Akutanalyse-Station: Bis zu 27.000 Dialyse-Behandlungen pro Jahr möglich

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„Der Ausbau der akuten und chronischen Dialyse am Universitätsklinikum St. Pölten stellt einen wichtigen Schritt in der Versorgung chronisch kranker PatientInnen dar und ermöglicht die Therapie akuter Nierenerkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf. Am Universitätsklinikum St. Pölten werden jährlich 24.000 Dialysebehandlungen durchgeführt und 150 nierentransplantierte und 40 BauchdialysepatientInnen behandelt. Im ambulanten Diagnose- und Therapiezentrum für Nierenerkrankungen finden jährlich mehr als 7.000 PatientInnenkontakte statt.

„Die neue Station beinhaltet vier Behandlungsplätze für alle Formen akuter Dialyse-, Apherese- und Blutplasmaaustauschverfahren und ist mit modernsten Geräten für alle gängigen Formen der Nierenersatztherapie ausgerüstet. Vier weitere Betten stehen für stationäre, überwachungspflichtige und kritisch kranke PatientInnen zur Verfügung“, erklären Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur Konrad Kogler und Direktor für Medizin und Pflege Dr. Markus Klamminger.

Zusätzliche Behandlungsplätze

„Die neue Station ermöglicht die optimale Betreuung schwerkranker PatientInnen und gewährleistet rund um die Uhr die Behandlung nephrologischer Notfälle aus dem Zentralraums Niederösterreichs und darüber hinaus“, so Prim. Assoc.Prof. Dr. Martin Wiesholzer, Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 1.

Im Zuge der neuen Akutdialysestation wird auch die Anzahl von Behandlungsplätzen für chronische Dialyse von 23 auf 30 Plätze erhöht, um die ständig steigende Anzahl von PatientInnen mit chronischem Nierenversagen versorgen zu können. Die erweiterte Dialysestation wird zukünftig bis zu 27.000 Behandlungen pro Jahr ermöglichen.

Im angeschlossenen Eingriffsraum werden zukünftig Implantationen zentraler Venenkatheter für nierenkranke und onkologische PatientInnen, Organpunktionen zur Diagnose von Nierenerkrankungen, Punktionen diverser Körperhöhlen und Implantationen von Bauchdialysekathetern in Lokalanästhesie durchgeführt.

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