Neuer ÖGK-Obmann ist "kein Fan der Ambulanzgebühr"
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho
Einer Ambulanzgebühr, wie sie zuletzt Tirols Ärztekammerpräsident Stefan Kastner von der wahrscheinlichen künftigen blau-türkisen Bundesregierung zur besseren Patientensteuerung eingefordert hat, kann der neue ÖGK-Obmann Peter McDonald nichts abgewinnen. „Ich bin kein Fan der Ambulanzgebühr“, sagte McDonald in der „Zib2“. Er würde es nicht gut heißen, dass Patienten bestraft würden, weil sie mangels anderer Angebote notgedrungen eine Ambulanz aufsuchen würde.
Zudem sei es nie ganz leicht feststellbar, was nötig und was unnötig gewesen sei, meinte McDonald, der am Dienstag als Nachfolger von Matthias Krenn erstmals als Arbeitgebervertreter die Obmannschaft der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) turnusmäßig von Arbeitnehmervertreter Andreas Huss übernommen hat.
Ärzte-Gesamtvertrag – RH empfiehlt Entmachtung der Landesärztekammern
Foto: Klaus Vyhnalek / Rechnungshof
Der Rohbericht liegt ORF und "Profil" vor: Trotz Kassenfusion bestehen unterschiedliche Verträge in den Ländern. Die Ärztekammer kann Vorwürfe nicht nachvollziehen
Der ÖVP-nahe Präsident sieht nun alles wieder auf Linie. Mit Thomas Szekeres, seinem Vorgänger auf sozialdemokratischer Seite, habe er eine gemeinsame Linie gefunden.
Ärztekammer fordert Runden Tisch zu Gesundheitsbudget
Foto: Annie Spratt auf Unsplash
Kammer-Präsident Steinhart fordert dringend einen Runden Tisch mit Vertretern der Ärztekammer, der Politik und der ÖGK, um die Finanzierung der Gesundheitsversorgung für die Zukunft abzusichern.