Neuer ÖGK-Obmann ist "kein Fan der Ambulanzgebühr"
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho
Einer Ambulanzgebühr, wie sie zuletzt Tirols Ärztekammerpräsident Stefan Kastner von der wahrscheinlichen künftigen blau-türkisen Bundesregierung zur besseren Patientensteuerung eingefordert hat, kann der neue ÖGK-Obmann Peter McDonald nichts abgewinnen. „Ich bin kein Fan der Ambulanzgebühr“, sagte McDonald in der „Zib2“. Er würde es nicht gut heißen, dass Patienten bestraft würden, weil sie mangels anderer Angebote notgedrungen eine Ambulanz aufsuchen würde.
Zudem sei es nie ganz leicht feststellbar, was nötig und was unnötig gewesen sei, meinte McDonald, der am Dienstag als Nachfolger von Matthias Krenn erstmals als Arbeitgebervertreter die Obmannschaft der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) turnusmäßig von Arbeitnehmervertreter Andreas Huss übernommen hat.
In Niederösterreich ist jede vierte Kassen-Kinderarztstelle unbesetzt, in Oberösterreich jede sechste. In einigen Bezirken gibt es gar keine Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde. In Wien können mehr als die Hälfte der Kassen-Kinderärzte keine neuen Patienten aufnehmen.
Seit 25 Jahren existiert das Eltern-Kind-Zentrum (EKZ) in Welt. Heute zählt das Klinikum Wels-Grieskirchen mit rund 2.600 Geburten jährlich zu den favorisierten Geburtskliniken Oberösterreichs. Das Haus ist vor allem aber auch ein interdisziplinäres Zentren der Frauenheilkunde.