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Das Berühren und Berührt-Werden ist ein reflexiver Prozess, in dem vielfältigste Informationen, Emotionen, soziale Interaktionen, Intentionen und Sichtweisen unserer Welt ausgetauscht werden. „Wir können sehen, ohne gesehen zu werden … Aber niemand kann berühren, ohne berührt zu werden“, schreibt David Steindl-Rast, ein Benediktinermönch, in seinem Buch „Die Achtsamkeit des Herzens“.
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„Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.“ (Gen 11,7) – Was dieses Zitat aus dem biblischen Bericht des Turmbaus zu Babel mit den Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder zu tun hat? Auch dort herrscht bisweilen ein babylonisches Sprachengewirr.