Kollektiver Schrecken

Anfang Oktober hat die Ärztekammer einen Kollektivvertrag für Jungärzte, die in einer Lehrpraxis ausgebildet werden, beschlossen. Ziel der Aktion: den jungen Medizinern eine vernünftige Entlohnung zu garantieren und der Ausbildung zum Allgemeinmediziner mehr Gewicht zu verleihen. Grundsätzlich gut, sagen die Lehrpraxisinhaber. Bloß: Wer soll das bezahlen?

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2007 wurde Dr. Atul Gawande – ein Chirurg des Brigham and Women’s Hospital in Boston, USA, von der WHO gebeten, das Projekt „Surgical Safety Checklist“ zu starten. In einer weltweit durchzuführenden
Studie wollte man überprüfen, ob es gelingt, mit einfachsten Mitteln chirurgische Komplikationen
zu reduzieren.