Qualität durch Herzlichkeit und Professionalität

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Autor: Elisabethinen Graz

Das Engagement für eine umfassende Ethik besonders am Lebensende ist einer der Schwerpunkte der Grazer Elisabethinen.

Es ist Teil unseres irdischen Lebens, dass es zu Ende geht, aber wir wirken nicht aktiv daran mit.“ Dieses Wort aus dem Leitbild (2018) des Krankenhauses der Grazer Elisabethinen ist besonders auch angesichts der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion unaufgebbarer.

„Der assistierte Suizid, um es beim Namen zu nennen, ist keine Option für uns. Dazu fühlen wir uns aufgrund unserer christlichen Grundeinstellung nicht befähigt. Das sage ich vor dem Hintergrund, dass wir als Ordenskrankenhäuser niemanden allein lassen. Für uns steht der Mensch, der in schwerer Krankheit, am Ende seines Lebens oder aus welchen Gründen auch immer mit psychischen und physischen Leiden konfrontiert ist, im Mittelpunkt. Wir sind ihm zugewandt, bieten medizinische, psychische und seelsorgliche Begleitung und so viel Schmerzfreiheit, wie nur möglich. Dass er seinen Weg mit unserer Zuwendung gehen kann – bis zuletzt. Das ist die Alternative, die wir bieten“, so Elisabethinen-Geschäftsführer Christian Lagger, seit November 2021 Vorsitzender der ARGE österreichischer Ordensspitäler, in einem Interview.

Die Palliativ- und Hospizbetreuung sowie das Bemühen um eine humane Ethik zumal am Lebensende sind umgreifende Herzensanliegen des Ordens der Elisabethinen und seiner rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Bereich umfasst die Palliativstation und das stationäre Hospiz St. Elisabeth sowie das VinziDorf-Hospiz für Obdachlose. Am 5. April 2022 können die Elisabethinen dankbar den 5. Geburtstag des VinziDorf-Hospizes begehen. In den beiden Hospizen werden Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung an ihrem Lebensende betreut.

Ein Teil der Hospizbetten steht wohnungslosen bzw. nicht versicherten Menschen am Rand der Gesellschaft zur Verfügung. In den insgesamt 4 Hospizbetten werden die Bewohner bei den Elisabethinen 24 Stunden täglich mit Empathie und Kompetenz betreut. 2020 starteten die Elisabethinen einen digitalen „Patenkalender“ (https://paten.elisabethinen.at). Dabei kann man Patenschaften übernehmen und dadurch Bewohnern helfen, für die die tägliche Eigenleistung sonst nicht leistbar wäre. Auch Sachspenden und ehrenamtliche Mitarbeit sind möglich und willkommen. Die Elisabethinen machen auch mit Veranstaltungen auf die Möglichkeit zur Unterstützung der Hospizbetreuung aufmerksam.

Kontakt:
Mag. Peter Rosegger, MBA
Leiter Wirkfeld „lernen&leben“, Öffentlichkeitsarbeit und Fördererservice Krankenhaus der Elisabethinen Graz
peter.rosegger@elisabethinen.at

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