Bad Vigaun mit frischem Teint und neuem OP-Roboter
Im Februar bezogen die ersten Kur- und GVA-Gäste das frisch renovierte Haus 5 im Medizinischen Zentrum Bad Vigaun. Gäste genießen seither in gediegenem Ambiente vom Balkon und im Liegestuhl die atemberaubenden Sonnenuntergänge vor dem Panorama des Tennengebirges. Im Medizinischen Zentrum Bad Vigaun befinden sich Privatklinik, Rehabilitationszentrum, eine Kuranstalt und eine Heiltherme unter einem Dach. Interessant: Die Privatklinik mit Spezialisierung auf Gelenkschirurgie setzt als einziges Spital Österreichs bei Knieersatz-Operationen auf die Roboterassistenz „ROSA Knee Systems“. ROSA hilft den orthopädischen Chirurgen, das künstliche Knie mit gesteigerter Präzision zu positionieren.
Foto: PVA
PVA Reha-Zentrum St. Radegund erhält Gütesiegel
Das Reha-Zentrum St. Radegund der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) erhält als erstes Reha-Zentrum das Gütesiegel für den Reifegrad 2 nach dem Qualitätsmanagementverfahren QMV EasyLiving. Das Gütesiegel ist ein, von der PVA entwickeltes, ganzheitliches reha-spezifisches Qualitätsmanagementverfahren, das speziell auf die Bedürfnisse von Gesundheitseinrichtungen abgestimmt ist. Es dient zur patientenorientierten Leistungs- und Unternehmensoptimierung sowie zur Qualitäts- und Unternehmensentwicklung. Mit seinem stufenartigen Aufbau ist ein niederschwelliger Einstieg in das Qualitätsmanagement und dessen stetige Weiterentwicklung möglich. Drei Reifegrade zielen darauf ab, die Qualität schrittweise von einem re-aktiven Qualitätsverständnis zu einem pro-aktiven Gestalten und Erhalten von Qualität zu entwickeln.
Das Institut für Krankenhausbetriebsführung ÖIK bietet 2023 wieder die Ausbildung zum diplomierten Krankenhaus-Betriebswirt an. Bei einem weiterführenden MBA der WU Wien zum Health Care Manager werden die ÖIK-Kurse anerkannt.
„Making Shared Decision Making (SDM) a Reality“ ist ein vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Deutschland im Zeitraum vom 1.10.2017 bis 30.9.2021 gefördertes Projekt. Mithilfe des SHARE TO CARE-Programms sollte im gesamten Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Standort Kiel, SDM implementiert werden.
Umweltfolgenabschätzung als Teil von Health Technology Assessment
Wäre der Gesundheitssektor ein Land, so wäre es der fünftgrößte CO2-Emittent der Welt. Laut eines Berichts der NGO „Health Care without Harm“ machen die Länder der Europäischen Union mehr als die Hälfte des weltweiten Klima-Fußabdrucks des Gesundheitswesens aus. Der Gesundheitssektor trägt daher Verantwortung, die Umweltschäden zu minimieren, zumal diese umgekehrt enorme negative Folgen für die Gesundheit mit sich bringen. Health Technology Assessment ist prädestiniert, die Umweltfolgen von Gesundheitstechnologien als weiteren Baustein der Entscheidungsunterstützung darzustellen. Ein Konsens über geeignete Methoden fehlt jedoch noch.