Der US-Pharmakonzern Pfizer leidet stärker als erwartet unter einem rückläufigen Corona-Geschäft. Im zweiten Quartal setzte Pfizer mit dem zusammen mit dem deutschen Konzern BioNTech entwickelten Covid-Impfstoff Comirnaty sowie mit dem Corona-Medikament Paxlovid 1,6 Mrd. US-Dollar (1,45 Mrd. Euro) um, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten allerdings allein mit Comirnaty einen Umsatz von 1,4 Mrd. erwartet, weitere 1,08 Mrd. Dollar sollte Paxlovid bringen. Insgesamt setzte Pfizer im zweiten Quartal 12,7 Mrd. Dollar um, ein Minus von 54 Prozent binnen Jahresfrist. Auch das war deutlich weniger als gedacht.
Der bereinigte Nettogewinn fiel von April bis Juni um 67 Prozent auf 3,8 Mrd. Dollar. Ohne Berücksichtigung der Geschäfte mit dem Impfstoff und der Corona-Tablette wuchs der Umsatz immerhin um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Auf dieser Basis rechnet Pfizer im Gesamtjahr nun mit einem Wachstum von 6 bis 8 Prozent statt 7 bis 9 Prozent – auch wegen des wochenlangen Ausfalls eines US-Werks aufgrund von Tornado-Schäden. Für 2023 rechnet Pfizer insgesamt noch mit einem Umsatz von 67 bis 70 Mrd. Dollar statt 67 bis 71 Mrd. Dollar. Die Prognose für den Gewinn je Aktie wurde bekräftigt.
Forschende der biomedizinischen Physik und der Biologie haben die Mikro-Computertomographie, speziell die Bildgebung mit Phasenkontrast und brillanter Röntgenstrahlung, deutlich verbessert. Dafür verwenden sie ein neu entwickeltes, mikrostrukturiertes, optisches Gitter in Kombination mit neuen Algorithmen zur Auswertung.
Impfstoffhersteller Curevac will 150 Stellen streichen
Foto: Curevac
Das deutsche Biotech-Unternehmen Curevac will über ein Freiwilligenprogramm rund 150 Stellen streichen. Der Großteil der Stellen soll in Tübingen, einige aber auch in einer Zweigstelle in Wiesbaden wegfallen.