SecurITe stellt agentis360 vor und sichert sich Millionen-Finanzierung

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Autor: Scho

Die auf das Gesundheitswesen und kritische Infrastrukturen spezialisierte SecurITe Group Ltd. hat die Markteinführung der ersten agentenbasierte KI-Sicherheitsplattform bekanntgegeben. Das Produkt ist speziell für die Verwendung im Gesundheitswesen und in kritischen Infrastrukturen entwickelt worden. Die Produkteinführung fand auf der DMEA 2026 in Berlin statt, Europas führendem Kongress für digitale Gesundheit. Der Name der Software: agentis360.

Gleichzeitig sichert sich SecurITe eine Seed-Finanzierung im zweistelligen Millionenbereich. SecurITe wurde 2024 gegründet. Das Unternehmen entstand aus einer strategischen Partnerschaft mit x-tention, einem der führenden IT-Spezialisten im europäischen Gesundheitswesen, der rund 800 Fachkräfte an 16 Standorten beschäftigt und mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen betreut.

Mit den Erlösen aus der Finanzierungsrunde will SecurITe die kommerzielle Einführung von agentis360 in Europa, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und darüber hinaus beschleunigen. Zudem sollen Partnerschaften im Gesundheitswesen und im Bereich kritischer Infrastrukturen weiter vertieft und kontinuierlich ausgebaut werden. Europa, Großbritannien und die Vereinigten Staaten haben dabei zunächst Priorität. Weitere globale Expansionen sind in späteren Phasen geplant. Die Finanzierung wurde laut dem Unternehmen bewusst mit einem unabhängigen europäischen Finanzierungspartner umgesetzt. Damit solle die strategische Flexibilität im internationalen Wachstums des Unternehmens bewahrt werden.

Mit der Plattform agentis360 stößt das Unternehmen jedenfalls auf Neuland vor. Im Gegensatz zu Legacy-Plattformen, die KI nachträglich in bestehende Architekturen integrieren, sei agentis360 konsequent für ein agentisches Zeitalter entwickelt worden, heißt es. Das System soll Sicherheitslücken in klinischen Netzwerken schließen, hochintelligente Angriffe auf gesundheitsspezifische Protokolle erkennen, anomales Verhalten medizinischer Geräte identifizieren, und damit vor allem eines ermöglichen: Eine proaktive Reaktion auf Bedrohungen. Laut Angaben des Herstellers definiert die Plattform Cybersecurity von Grund auf neu: durch koordinierte KI-Agenten, die Sprache, Protokolle und Arbeitsabläufe ihrer Umgebungen verstehen.

Mit der Ausbreitung Künstlicher Intelligenz auf viele Bereiche des alltäglichen Lebens wachsen jedenfalls auch die Bedrohungen: Das hat dazu geführt, dass herkömmliche Cybersecurity-Lösungen zunehmend wirkungslos gegen KI-gestützte Angriffe sind: Autonome KI-Angriffe sind keine Zukunftsvision mehr, sondern dokumentierte Realität. Autonome Agenten beschleunigen die Erkennung von Zero-Day-Schwachstellen, generieren adaptive Malware und führen zielgerichtete Datenexfiltrationskampagnen durch – und all das in einer Geschwindigkeit, denen herkömmliche Sicherheitssysteme nicht standhalten können. „Der Schutz kritischer Infrastrukturen muss daher grundlegend neu gedacht werden“, so SecurITe in einer Aussendung. „Um zu verhindern, dass sensible Gesundheitsdaten abfließen, braucht es mehr als ein weiteres Dashboard oder KI-Schichten auf veralteten Architekturen“, so Manuel Nedbal, CEO und Co-Founder von SecurITe.

(red.)

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