Spitäler - Warnstreik in der Wiener Klinik Ottakring

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

In der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Klinik Ottakring wird heute, Freitag, ein einstündiger Warnstreik abgehalten. Ab 10.00 Uhr wird eine Stunde lang protestiert. Die Notversorgung soll, so betont das Streikkomitee, gesichert sein. Für 10.30 Uhr ist eine Kundgebung vor dem Spital angesetzt.

Die Aktion sei ein „Hilferuf, weil wir unter den gegebenen Umständen unseren Patientinnen und Patienten nicht mehr durchgehend die Versorgung bieten können, die sie benötigen“, hieß es zuletzt in einer Aussendung. Gefordert werden mindestens 20 Prozent mehr ärztliches Personal für die Abteilung oder auch eine „deutliche Anhebung“ der ZNA-Zulage.

Auch eine „faire Verteilung“ der Rettungszufahrten auf alle Notaufnahmen Wiens, angepasst an den Personalstand und die tatsächlichen Bettenkapazitäten, wird urgiert. Die Führung des Spitals bzw. der Wiener Gesundheitsverbund hat zuletzt versichert, dass ein Großteil der formulierten Wünsche bereits realisiert oder angegangen worden sei.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Praevenire: Kinder- und Jugend-Milliarde gefordert

Praevenire: Kinder- und Jugend-Milliarde gefordert

16 Prozent der unter 17-Jährigen in Österreich haben eine chronische Erkrankung. Defizite bei der Versorgung müssten dringend aufgeholt werden, so der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Markus Wieser.

Pflege: Förderung für 24-Stunden-Betreuung wird neuerlich erhöht

Pflege: Förderung für 24-Stunden-Betreuung wird neuerlich erhöht

Die Förderung soll laut Regierungsangaben "schnellstmöglich, spätestens ab 1. September" angehoben werden. Für 2023 übernimmt der Bund die Kosten von 23 Millionen Euro. Ab 2024 soll eine Übernahme in die Regelfinanzierung erfolgen.

Verteilungsproblem bei Paxlovid in heimischen Apotheken

Verteilungsproblem bei Paxlovid in heimischen Apotheken

Aufgrund eines regional unterschiedlichen Infektionsgeschehens und unterschiedlicher Verschreibungspraxis ist das Corona-Medikament Paxlovid in manchen Regionen schlecht verfügbar.