Labortest macht Risiko besser einschätzbar

An der Med Uni Graz getesteter Biomarker macht Hoffnung für genauere Früherkennung.
An der Med Uni Graz getesteter Biomarker macht Hoffnung für genauere Früherkennung.
US-Studie mit britischen Daten von 330.000 Menschen. Die Hälfte der Fälle von Zuckerkrankheit wären demnach verhinderbar.
Hintergrund der Studie ist laut der Universität Genf eine Zunahme von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes. Diese Entwicklung wird mit einem sitzenden Lebensstil und einer gestörten inneren Uhr in Verbindung gebracht.
Im Schnitt rund 0,4 Kilogramm Zunahme pro Monat - Während Behandlung aber auch schnelle Abnahme.
Wissenschafterteam berechnete makroökonomische Effekte zwischen 2020 und 2050 - Etwa die Hälfte der Kosten von Krebs - Schaden von bis zu 79 Billionen US-Dollar.
Bisher stützte sich die Herz-Kreislauf-Prävention auf drei Säulen: Blutdruckkontrolle, Senkung des LDL-Cholesterins und Rauchstopp. Mit den neuen Erkenntnissen könnte ein vierter Pfeiler hinzukommen.
US-Studie lässt aufhorchen - Deutsche Diabetes-Gesellschaft warnt - Schon kleine Risikofaktoren summieren sich.
"Real Life"-Analyse deutscher Experten mit Wiener Beteiligung: Nur eine Minderheit der behandelten Diabetiker zeigten eine Blutzuckersenkung und Gewichtsabnahme.
Auswertung von Tiroler Diabetes-Register - Früherer Ausbruch der Erkrankung - Geschlechterspezifische Komplikationen.
Wiener Experten: Frauen sind bei der Diagnose bereits kränker als Männer und erhalten eine weniger intensive Behandlung. Zudem werden Geschlechtsspezifische Charakteristika vernachlässigt.
Auswertung von Daten deutschsprachiger Länder - Wieder Rückgang der Fälle von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen.
Insgesamt wurden 9.650 Patienten in die wissenschaftliche Untersuchung aufgenommen. Die mittlere Beobachtungszeit betrug 49,5 Monate.
Das System, das wie eine herkömmliche Socke getragen werden kann, stellt mit gezielten elektrischen Impulsen die gestörte Nervenleitung und damit das verlorene Gefühl in den Füßen wieder her.
Insulin-produzierende Zellen aus der Bauchspeicheldrüse eines Spenders können die Insulinproduktion wieder in Gang bringen.
In der Schweiz führten die Forschenden 10,5 Prozent der im Jahr 2020 diagnostizierten Fälle von Typ-2-Diabetes auf den Konsum von Softdrinks zurück.
Nur 13 Prozent waren bei den drei Problempunkten Blutzucker-, LDL-Cholesterin- und Blutdruckwerten "im grünen Bereich".
Für die Studie verwendeten die Wissenschafter Daten von mehr als 140 Millionen Menschen im Alter über 18 Jahren.
Abgesehen vom nach wie vor nicht ausreichenden Datenmaterial orten die Experten der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) Defizite bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Eine Studie der MedUni Wien zeigt, dass die gängigen Diagnose-Methoden bei Patienten mit Typ-2-Diabetes bei Frauen weniger zuverlässig sind als bei Männern.
Wiener Forscher warnen vor der steigenden Wahrscheinlichkeit von Diabeteserkrankungen in Folge von Mangelernährung in der Schwangerschaft.
Die höhergradige medizinische Versorgung der Betroffenen konzentriert sich aber auf zum Teil stark überlastete Spitalsambulanzen. Deshalb sollten in Zukunft dringend Facharztzentren in der niedergelassenen Praxis mit Schwerpunkt Diabetes etabliert werden, fordern Experten.
Eli Lilly befindet sich neben dem dänischen Konkurrenten Novo Nordisk im Rennen um ein nur einmal wöchentlich zu spritzendes Insulin. Das Insulin von Novo, insulin icodec, wurde im März in der Europäischen Union zur Zulassung empfohlen, in den USA läuft derzeit die Prüfung.
Klappt die Blutzuckereinstellung längerfristig nur schlecht, drohen klassischen Diabetes-Komplikationen wie Gefäß-, Nieren- und Netzhautschäden, aber auch Fettleberer.
Von 11. bis 16. März konnten sich Interessierte in zahlreichen Apotheken in Wien und Niederösterreich informieren und kostenlos testen lassen. Mehr als der Hälfte wurde eine ärztliche Untersuchung als Resultat angeraten, hieß es in der Aussendung. Neben Übergewicht ist die familiäre Disposition großer Faktor für den Ausbruch der Erkrankung.
Laut einer neuen Studie ist vor allem pflanzliche Ernährung der Schlüssel - aber auch eine Reduktion des Zuckerkonsums.























