Wissenschafter: Influenza-Impfung kommt in Österreich nicht voran

Nach Boom zur Covid-19-Pandemie erneut deutlicher Rückgang - Österreich im weltweiten Vergleich weiterhin schlecht.
Nach Boom zur Covid-19-Pandemie erneut deutlicher Rückgang - Österreich im weltweiten Vergleich weiterhin schlecht.
Ein schwerer bis lebensgefährlicher Krankheitsverlauf beruht offenbar nicht nur auf der Virusvermehrung und der Entzündungsreaktion. Ab einem "Kipppunkt" könnte die Wiederherstellung der Regenerationsfähigkeit von Lungengewebe für die Genesung entscheidend sein.
Der antivirale Wirkstoff Zanamivir ist an sich alt und war als Trockenpulver zur Inhalation bei ersten Symptomen formuliert. Es gab aber auch starke Zweifel an der Wirksamkeit. Das neue Prinzip zielt auf die Prävention der Influenza ab.
1,4 Millionen Dosen direkt von Ärzten bestellbar - Bester Zeitpunkt für Impfung "ab jetzt".
Österreichische Studie mit Daten von Spitalspatienten. Demnach hatten junge, hospitalisierte SARS-CoV-2-Patienten eine vierfach höhere Mortalität als hospitalisierte Influenza-Patienten.
Bis 2018 war in Deutschland ein Dreifach-Impfstoff Standard. Seit der Grippesaison 2018/2019 wurde von der Ständigen Impfkommission (Stiko) ein Vierfach-Impfstoff empfohlen. Für die beginnende Saison wurde nun wieder zum Dreifach-Impfstoff als Standardgrippeschutz geraten.
Fachleute raten zur Absprache mit dem Hausarzt bzw. der Hausärztin bezüglich Impfungen: Covid-19, Influenza, RSV.
Termine können ab 28. Oktober gebucht werden. Für Wien stehen insgesamt rund 250.000 Impfdosen zur Verfügung.
Dass eine Influenza akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen kann, ist seit langem bekannt. Doch erstmals wurde der wahrscheinliche Zusammenhang zwischen einer Influenza und der Herzinfarktwahrscheinlichkeit exakt belegt.
Die Wiener Wissenschafter produzierten auf gentechnischem Weg N2-Antigene auf virusähnlichen Partikeln. Solche Partikel werden seit längerer Zeit für mittlerweile weltweit bereits milliardenfach verwendete Vakzine als Antigenträger benutzt.
Moderna rückt der Entwicklung eines kombinierten Covid-Influenza-Impfstoffs näher. Ein Vakzin hat in einer großen Wirksamkeitsstudie gute Ergebnisse erzielt.
Angestrebt wurde eine Durchimpfungsrate von 11 Prozent. Bundesweit wurden 8,3 Prozent erreicht.










