Mpox-Virus kann laut neuer Studie auch das Hirn befallen

Der Einfluss des Virus auf das Nervensystem war bisher wenig untersucht.
Der Einfluss des Virus auf das Nervensystem war bisher wenig untersucht.
Bereits 125 gemeldete Todesfälle - Brennpunkt des Infektionsgeschehens DR Kongo.
Die Patientin habe sich nicht in Zentralafrika aufgehalten, wo die neue Form des Virus ihren Ursprung hat, so das Gesundheitsministerium.
Der Direktor der afrikanischen Gesundheitsbehörde CDC, Jean Kaseya, schlägt Alarm. Derzeit gibt es Mpox-Fälle in 20 afrikanischen Ländern.
Laut WHO wurden in afrikanischen Ländern in diesem Jahr bereits gut 50.000 Verdachtsfälle von Mpox allgemein gemeldet.
Bei dem Patienten handle es sich um eine Person, die kürzlich von Ostafrika nach Kalifornien gereist sei, hieß es.
In Großbritannien infizierten sich demnach zwei Menschen mit der sogenannten Klade Ib.
Die Person habe sich im Ausland mit der sogenannten Klade Ib infiziert, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit.
Ohne rasche "konkrete Maßnahmen" werde die Epidemie "außer Kontrolle" geraten, warnte der Chef der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union, Jean Kaseya.
Nach Angaben der WHO sind im Kongo seit Anfang 2024 mehr als 30.000 Verdachtsfälle und im Labor bestätigte Fälle sowie 990 Todesfälle gemeldet worden.
Insgesamt seien in fünf afrikanischen Regionen 34.297 Fälle registriert worden, darunter 38 in Ghana, wo die Krankheit bisher noch nicht aufgetreten war.
Mit dem Test kann das Mpox-Virus schneller und einfacher nachgewiesen werden als bisher. Wenn mehr Menschen auf das Virus getestet würden, könnten auch schneller Maßnahmen umgesetzt werden.
In diesem Jahr wurden schon 737 Infektionsfälle registriert - im gesamten vergangenen Jahr waren es nur 26. Zurückgeführt wird das auf niedrigere Impfraten.
Bisher ist erst in Ruanda eine Impfkampagne gestartet worden. Rund 500 Menschen hätten eine Impfung erhalten, hieß es.
Die Impfdosen werden über einen im Juni eingerichteten Notfallfonds erworben und bis Jahresende geliefert.
In der Demokratischen Republik Kongo waren in diesem Jahr bereits 18.000 Verdachtsfälle gemeldet worden. Die Dunkelziffer dürfte nach Einschätzung der Behörden deutlich höher sein.
Mit bekannten Verschwörungsmustern aus der Covid-19-Pandemie wird nun anhand der früher als Affenpocken bekannten Krankheit ein neues Feld der Desinformation bestellt.
Die Notfallausschreibung soll laut UNICEF den sofortigen Zugang zu verfügbaren Mpox-Impfungen sicherstellen sowie die Produktion ausweiten.
Franziskus beklagt einen "globalen sanitären Gesundheitszustand" wegen des Virus.
Man habe mit einem Staat einen Vertrag über 440.000 Einheiten geschlossen, teilte das Unternehmen mit. Weitere Details zum Auftraggeber wurden nicht genannt.
Er unterstütze den Aufruf zu einem koordinierten Vorgehen der EU-Staaten, so Gesundheitsminister Rauch. Die genaue Zahl der Dosen würden mit der EU-Kommission geklärt.
Konkrete Folgen der höchsten Alarmstufe der WHO gibt es nicht. Sie hofft zudem auf mehr finanzielle Unterstützung von Eindämmungsmaßnahmen in Afrika, etwa beim Kauf von Impfstoffen.
Diskutiert wird, ob die WHO eine "gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite" (PHEIC) ausrufen soll. Das ist die höchste Alarmstufe der WHO.
Bereits vor dem nun vermeldeten drastischen Anstieg hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Befürchtung geäußert, dass sich Mpox über die Grenzen der Demokratischen Republik Kongo hinaus ausbreiten könnte.
Infektionen mit der neuen Variante sind nach Angaben der Gesundheitsexperten im Kongo schlimmer als mit anderen Varianten. Frauen erlitten zudem Fehlgeburten und für Kinder sei die Krankheit lebensgefährlich.





