WHO berät über Ende von Corona-Gesundheitsnotstand

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

 Expertinnen und Experten haben Beratungen über eine mögliche Aufhebung des internationalen Corona-Gesundheitsnotstands aufgenommen. Die Entscheidung werde voraussichtlich frühestens am Montag von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf bekanntgegeben, hieß es aus WHO-Kreisen. Bei der virtuellen Sitzung des Corona-Notfallausschusses stand laut einer WHO-Sprecherin zunächst die Präsentation aktueller Pandemie-Daten und danach die Debatte auf dem Programm.. Der Ausschuss gibt danach eine Empfehlung an WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ab, der dann selbstständig eine Entscheidung für oder gegen eine Aufhebung trifft.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus ist über den Anstieg der wöchentlichen Corona-Todesfälle besorgt.

Tedros hatte diese Woche betont, dass ihm der anhaltende Anstieg der wöchentlichen Corona-Sterbefälle Sorge bereitet. Seit Anfang Dezember sind nach WHO-Zählungen weltweit mehr als 170.000 Menschen nach einer Infektion an Covid-19 gestorben. Es gibt laut WHO aber mit Impfstoffen, Medikamenten, Masken und Abstandhalten zahlreiche wirksame Werkzeuge gegen das Virus.

Die Erklärung eines Notstands ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Sie tut dies bei Bedrohungen, damit Regierungen und die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden und Vorbereitungen treffen. Weder die Erklärung noch die Aufhebung eines Notstands – offiziell „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ (PHEIC) – hat unmittelbare Folgen. Jedes Land entscheidet für sich über sein Krisenmanagement.

Weitere Informationen finden Sie hier.#

(APA, red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Vorarlberg hat erheblichen zusätzlichen Ärztebedarf

Vorarlberg hat erheblichen zusätzlichen Ärztebedarf

Laut einer Bedarfsstudie braucht Vorarlberg bis 2031 um 135 Ärzte mehr als jetzt. Die Gründe sind die immer älter werdende Bevölkerung, Pensionierungen sowie die Steigende Zahl an Medizinern, die Teilzeit tätig sind.

Historikerin: Habsburger waren Vorreiter bei Public Health

Historikerin: Habsburger waren Vorreiter bei Public Health

Insbesondere die Türkenkriege im 18. Jahrhundert sollen die habsburgische Gesundheitspolitik beflügelt haben, so die Historikerin Sabine Jesner. Neuartig war ihr zufolge die Vor- und Nachsorge für Soldaten.