Elf OP-Säle wegen Personalmangels außer Betrieb

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Autor: Josef Ruhaltinger

Der Personalmangel setzt dem Spitalsbetrieb am Uniklinikum Salzburg zu. Derzeit sind von 36 Operationssälen nur 25 in Betrieb, weil das Fachpersonal fehlt. Neue MitarbeiterInnen in Ausbildung sollen helfen, aber bis die jungen Kräfte voll einsetzbar sind, vergehen bis zum Ende der Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Pandemie hat den zuvor schon bestehenden Personalmangel in der Pflege noch verschärft.

Eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts IFES im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) an den Salzburger Landeskliniken zeigt, dass sich 60 Prozent der Beschäftigten äußerst stark belastet fühlen. Die Hälfte der Mitarbeiter klagt über extremen Zeitdruck, in der Pflege sind es sogar zwei Drittel. Rund 20 Prozent der insgesamt knapp 6.000 Frauen und Männer, die in den Salzburger Landeskliniken bzw. der Uniklinik arbeiten, haben an der Umfrage teilgenommen. Unterm Strich klagen hier doppelt so viele Mitarbeiter über Stress und Zeitdruck als Beschäftigte in anderen Branchen. Als Hauptgründe werden Umstrukturierungen und Personalknappheit genannt.

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