Die Gesundheitsbranche wird seit der Corona-Pandemie verstärkt von digitalen Angriffen bedroht. Fast drei Viertel (73 Prozent) der österreichischen Befragten aus dem Gesundheitssektor erlebten während der Pandemie mindestens einen Cyberangriff auf ihr Unternehmen, heißt es in einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky. Das Unternehmen ließ im Mai 2021 150 IT-Entscheidungsträger aus der Gesundheitsbranche in Deutschland sowie jeweils 100 in Österreich und in der Schweiz befragen. Geräte wie etwa Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) sind ebenso gefährdet wie tragbare, medizinische Devices zur Fernüberwachung von Patienten, Messgeräte für Blutzucker oder Blutdruck, sofern diese an die Büroinfrastruktur angebunden sind. Bedrückend: Die wenigsten Institutionen haben Notfallpläne: Nur 50 Prozent der österreichischen Organisationen im Gesundheitssektor verfügen über einen Business Continuity Plan, der auch regelmäßig getestet wird – deutlich seltener als in Deutschland (67,3 Prozent) oder der Schweiz (64 Prozent).
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Digitales Networking für Therapie und Rehabilitation

„Digital Therapeutics and Rehabilitation for All“ war das Thema der diesjährigen Fachtagung build.well.being an der FH St. Pölten. Bei dem auch online übertragenen / live gestreamten Digital-Health-Event trafen sich Teilnehmerinnen aus ganz Europa. Über 100 Expertinnen aus Wissenschaft und Industrie diskutierten mit Start-ups und Studierenden digitale Innovationen für das Gesundheits- und Sozialwesen.
Nachgefragt beim Radio-Onkologen Prof. Dr. Falk Röder

In unserer neuen Rubrik „Nachgefragt“ bitten wir angesehene Ärzt:innen sowie Führungspersönlichkeiten aus dem Gesundheitswesen zum Interview. Den Auftakt macht der neue Vorstand der Uniklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie am Uniklinikum Salzburg.
ELGA ab Juli mit Radiologie- und Laborbefunden
Ab 1. Juli heuer müssen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Labor- und Radiologiebefunde und die zugehörigen Bilder speichern.