Novartis erwägt Verkauf von Augen- und Atemwegsarzneien

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis erwägt einem Medienbericht zufolge den Verkauf seines Geschäfts mit Medikamenten zur Behandlung von Augen- und Atemwegserkrankungen. Die Augenarzneien könnten etwa 5 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro) einbringen, berichtete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Verkaufsprozess würde wahrscheinlich im kommenden Jahr nach erfolgtem Börsengang der Generika-Tochter Sandoz starten.

Ein Novartis-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Novartis hat fünf Therapiebereiche als Kerngeschäfte definiert: Herz-Kreislauf- und neurologische Erkrankungen, Immunologie, solide Tumore und Hämatologie.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Start-up-Area: Viel Platz für Ideen

Start-up-Area: Viel Platz für Ideen

„Grüne“ Textilien, smarte Logistik, Robotik und Automatisierung – in der Start-up-Area der med.Logistica 2022 stellen sechs junge Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Alle Start-ups sind weniger als fünf Jahre am Markt und haben unter zehn Mitarbeiter.

Apotheken können meiste Fälle von fehlenden Arzneien lösen

Apotheken können meiste Fälle von fehlenden Arzneien lösen

Mindestens 500 Medikamente sind derzeit wegen der hohen Abhängigkeit der Produktion von China und Indien nicht lieferbar. Darunter sind auch gängige Medikamente, die angesichts der besonders starken Grippe- und Erkältungssaison stark nachgefragt werden.

Regierung will die Zahl der Primärversorgungszentren verdreifachen

Regierung will die Zahl der Primärversorgungszentren verdreifachen

Derzeit gibt es in Österreich 39 Primärversorgungszentren in sieben Bundesländern. Eigentlich sollten es bis 2021 ganze 75 sein, so der ursprüngliche Plan. Bis 2025 soll das Angebot nun auf 121 Zentren ausgebaut werden.