Fresenius verkauft Kinderwunsch-Kliniken Eugin an Konsortium

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Autor: Scho

Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius verkauft seine Kinderwunsch-Klinikkette Eugin an ein Konsortium um den US-Finanzinvestor KKR. Die zu KKR gehörende Gruppe für Fruchtbarkeitsmedizin, IVI RMA, und der spanische Vermögensverwalter GED Capital legen einschließlich Meilensteinzahlungen bis zu 500 Mio. Euro für Eugin auf den Tisch, wie Fresenius mitteilte.

Fresenius hatte die Übernahme von Eugin erst Ende 2020 angekündigt. Zu dem Unternehmen gehören 69 Kliniken in weltweit elf Ländern. 2022 erzielte Eugin einen Umsatz von 227 Mio. Euro. VI RMA beschäftigt mehr als 4.400 Personen an über 150 Standorten in 14 Ländern.

Der neue Fresenius-Chef Michael Sen treibt den Umbau des Gesundheitskonzerns voran. Er will sich vor allem auf die Medikamentensparte Kabi sowie die Klinikkette Helios konzentrieren. Der Verkauf umfasse nur die Eugin-Gruppe, erklärte Fresenius. Das seit längerem bestehende Angebot von Fruchtbarkeitsbehandlungen in ausgewählten Krankenhäusern und ambulanten Zentren von Quirónsalud und Helios Deutschland verbleibe bei Fresenius Helios und werde weitergeführt.

(APA/ag/red.)

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