Eli Lilly verdoppelt Milliarden-Investitionen in US-Werk

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly erhöht angesichts der hohen Nachfrage nach seinen Abnehm- und Diabetes-Medikamenten die Investitionen in sein neues Werk im US-Bundesstaat Indiana um mehr als das Doppelte. Der Konzern werde weitere 5,3 Milliarden Dollar (rund 4,9 Milliarden Euro) und damit insgesamt neun Milliarden Dollar in den Bau der Fabrik stecken, teilte Eli Lilly mit. Das sei die höchste Investition in die Produktion in der Geschichte des Unternehmens.

An dem Standort sollen ab Ende 2026 Vorprodukte für das Abnehmmittel Zepbound und das Diabetes-Medikament Mounjaro hergestellt werden. Eli Lilly kann die hohe Nachfrage in den USA nach den beiden Mitteln kaum befriedigen. Das Angebot von Zepbound wird nach der Einschätzung des Konzerns kurz- und mittelfristig „ziemlich knapp“ bleiben. Seit 2020 hat Eli Lilly Investitionen von insgesamt 16 Milliarden Dollar angekündigt, inklusive 2,5 Milliarden Dollar für ein Werk im rheinland-pfälzischen Alzey.

(APA/Reuters/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

„Endlich“: Spanische Contergan-Opfer bekommen Hilfe vom Staat

„Endlich“: Spanische Contergan-Opfer bekommen Hilfe vom Staat

In den kommenden drei Monaten können Betroffene eine einmalige Zahlung beantragen. Wie viel Geld die Opfer des Beruhigungsmittels des deutschen Pharma-Unternehmens Grünenthal bekommen werden, hängt vom Behinderungsgrad ab.

Privatklinik Döbling: Ausbau für moderne Medizin und Patienten-Komfort

Privatklinik Döbling: Ausbau für moderne Medizin und Patienten-Komfort

Die Privatklinik Döbling bekommt in den nächsten Jahren durch einen Zu- und Umbau mehr Raum: Mehr Platz für die Geburtenstation, Operationssäle mit Tageslicht und mehr Einzelzimmer sind wesentliche Elemente des Ausbaus.

Universitätsstudie der MedUni Graz untermauert Evidenz osteopathischer Behandlungen

Universitätsstudie der MedUni Graz untermauert Evidenz osteopathischer Behandlungen

Die Studie gilt als Meilenstein auf dem Weg zur gesetzlichen Anerkennung der Osteopathie als eigenständige anerkannte Berufsgruppe.