Erstes Medikament gegen Muskelkrankheit Duchenne zugelassen
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Autor: Scho
Die Europäische Kommission hat das EU-weit erste Medikament gegen die seltene Duchenne-Muskeldystrophie vorläufig zugelassen. „Die Vorteile für Patienten durch eine sofortige Verfügbarkeit dieses Medikaments überwiegen die Risiken“, begründete die Kommission die Zulassung des Medikaments Givinostat. Der Hersteller Italfarmaco aus Mailand soll nun zeitgleich mindestens zwei weitere Studien einleiten.
Foto: Wikimedia Commons//Ank Kumar
Die Duchenne-Muskeldystrophie ist eine Krankheit, die vor allem bei Buben auftritt und in der Regel im Kleinkindalter ausbricht. Im Verlauf der Krankheit schwinden die Muskeln, zu Anfang häufig im Becken und in den Beinen. Bei schweren Verläufen sind die Patienten teils bereits mit 18 Jahren voll pflegebedürftig.
Die USA hatten Givinostat bereits im vergangenen Jahr zugelassen. In der EU darf Italfarmaco das Medikament nun für ein Jahr auf den Markt bringen, solange die laufenden Studien nicht auf schwere Nebenwirkungen hinweisen. Anschließend kann die EU-Kommission die Genehmigung jährlich verlängern.
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Werner Leodolter, Ex-Vorstand der steirischen Spitalsgesellschaft Kages, war ein angesehener IT-Spezialist, Datenanalyst und politischer Vordenker. Noch vor zwei Wochen war er Vortragender beim Gesundheitswirtschaftskongress in Wien.
Fast ein Drittel aller Erwachsenen bewegt sich nicht genug
"Bewegungsmangel ist eine stille Gefahr für die globale Gesundheit und trägt erheblich zur Bürde chronischer Krankheiten bei", sagte Rüdiger Krech, WHO-Direktor für Gesundheitsförderung. Die Studie gilt als bisher umfassendster Überblick zum Thema Bewegung.