Kabeg-Aufsichtsrat einigte sich auf Cernic als neuem Vorstand

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Autor: Scho

Der Aufsichtsrat des Kärntner Krankenanstaltenbetreibers Kabeg hat sich auf Karl Cernic als neuen Vorstand geeinigt. Dieser sei als Erstgereihter aus dem Auswahlverfahren hervorgegangen, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Leo Murer: „Er verfügt über eine herausragende fachliche und persönliche Qualifikation.“ Die Neubesetzung ist notwendig, weil der aktuelle Vorstand Arnold Gabriel für eine weitere Funktionsperiode nicht mehr zur Verfügung steht.

Für den Prozess wurde eine Personalberatungsfirma mit der Durchführung beauftragt, die vier Kandidaten vorgeschlagen hatte. Mit diesen wurden am Dienstag Gespräche geführt. Insgesamt gab es 50 Bewerber für die Vorstandsposition. Mit Cernic starten nun Gespräche hinsichtlich eines möglichen Dienstbeginns, hieß es in einer Aussendung.

Glückwünsche für Cernic kamen von der ÖVP, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber teilte aber gleichzeitig seine Erwartungen mit: „Fakt ist, dass es auch im Gesundheitsbereich Reformen braucht.“ Einen „Postenschacher der SPÖ“ ortete die FPÖ: Landesparteichef Erwin Angerer hatte bereits vor zwei Monaten notariell hinterlegt, wer aus seiner Sicht zum Vorstand der Kabeg bestellt werden wird – sein Tipp sei damals schon Cernic gewesen, so Angerer. Und Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer meinte, er werde den neuen Vorstand an seinen Taten messen: Die demografische Entwicklung und die allgemein angespannte personelle Situation im medizinischen und pflegerischen Bereich seien große Herausforderungen.

(APA/red.)

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