Fiskalrat will mehr Effizienz und weniger Ausgaben

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Autor: Scho

Der Fiskalrat sorgt sich um die staatlichen Ausgaben im Gesundheitsbereich und hat deshalb ein Papier mit „Reformoptionen“ veröffentlicht. Ohne Reformen würden die Gesundheitsausgaben in den kommenden Jahren weiter ansteigen und einen immer größeren Teil der öffentlichen Mittel binden, hieß es in einer Aussendung vom Dienstag. Empfohlen werden etwa ein gemeinsamer Einkauf von medizinischen Geräten und Verbrauchsgütern sowie eine effizientere Nutzung von Großgeräten.

Die Autoren Florian Bachner von der Gesundheit Österreich GmbH und Johannes Holler vom Fiskalratsbüro zeigen in dem Dokument kurzfristig budgetwirksame Optionen und mittel- bis langfristig angelegte Strukturreformen. Die Maßnahmen könnten dazu beitragen, Kostenentwicklungen zu dämpfen und bestehende Ressourcen effizienter zu nutzen.

Medizinische Behandlungen, die für Patientinnen und Patienten einen geringen Nutzen haben, sollen reduziert werden. Der verpflichtende digitale Austausch von Bilddaten und Befunden könne helfen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden und Abläufe im System zu verbessern, so die Autoren.

Zu den strukturellen Reformideen zählen eine Finanzierung und Planung aus einer Hand sowie eine überregionale und bedarfsorientierte Versorgungsplanung. Die stationäre Versorgung soll redimensioniert, Krankenanstalten effizienter werden. Der Fiskalrat sieht das Papier als „fachlichen Impuls“ in der aktuellen Diskussion um eine Gesundheitsreform.

(APA/red.)

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