GlaxoSmithKline will Impfstoffwerk in Dresden schließen
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho
Nach 115 Jahren steht die Impfstoffproduktion in Dresden vor dem Aus. Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will seinen dortigen Standort mit knapp 650 Mitarbeitern bis zum Sommer 2028 schließen. Die Produktion von Grippeimpfstoffen soll künftig im kanadischen Standort Ste-Foy gebündelt werden, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Grund sei die weltweit rückläufige Nachfrage sowie bestehende Überkapazitäten.
Foto: Wikimedia Commons / Albrecht Voß
Am Dresdner Standort hatte der Unternehmer Karl August Lingner, der mit dem Mundwasser Odol reich wurde, im Jahr 1911 das Sächsische Serumwerk und Institut für Bakteriotherapie gegründet. Zu DDR-Zeiten wurde es verstaatlicht. Nach der Wiedervereinigung übernahm der britische Konzern SmithKline Beecham (heute: GSK) 1992 die Produktion.
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie kündigte Widerstand gegen die geplante Schließung an. Damit drohe Sachsen hoch qualifizierte Industriearbeitsplätze und Deutschland wichtige pharmazeutische Produktionskompetenz zu verlieren. GSK produziert im Dresdner Werk Impfstoffe gegen Grippe und Hepatitis. Nach früheren Angaben des Unternehmens werden pro Woche zwei Millionen Impfdosen produziert.
Zum dreizehnten Mal vergab das Österreichische Netzwerk der FH-Studiengänge für Gesundheitsmanagement den Health Research Award. Dieses Jahr fand die Verleihung im Rahmen der FGÖ-Tagung im Congress Center Villach statt. (Advertorial)
Der Umsatz lag mit knapp 11,5 Milliarden britischen Pfund (13,2 Mrd. Euro) um fünf Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Gewinn brach unter dem Strich um 16 Prozent auf knapp 1,38 Milliarden Pfund ein - ausgehend allerdings von einem positiven Steuereffekt im Vorjahr.