Arzt soll frühere OP-Termine für Geld vergeben haben

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Ein Arzt soll am Universitätsklinikum St. Pölten seine Privatpatienten bei der Vergabe von Operationsterminen gegen Geld nach vorne gereiht haben. Eine dem ORF Niederösterreich vorliegende Liste zeigt mehrere Fälle. Seitens der Landesgesundheitsagentur wurde laut dem Medienbericht betont, dass das Dienstverhältnis einvernehmlich beendet worden sei. Eine interne Aufarbeitung wurde in Aussicht gestellt, rechtliche Konsequenzen wurden nicht ausgeschlossen.

Dem ORF zufolge betreibt der betroffene Mediziner auch eine Wahlarztpraxis. Privatpatienten soll der Mann OP-Termine in St. Pölten bei verkürzter Wartezeit beschafft haben. Vom Mediziner selbst wurden die Vorwürfe allerdings bestritten. Weder Ausmaß noch Schaden der Vorreihungen seien aktuell abschätzbar, hieß es seitens der Landesgesundheitsagentur. Um interne Aufarbeitung werde man sich bemühen, man sei jedoch auf anonyme Hinweise angewiesen.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Wiener Ärztekammer – Kurienobmann Huber zieht sich doch nicht zurück

Wiener Ärztekammer – Kurienobmann Huber zieht sich doch nicht zurück

Randall Huber hatte zuletzt seinen Rückzug angedeutet. Bei der Vollversammlung der Ärztekammer war er jedoch via Antrag aufgefordert worden, dies zu überdenken.

LKH Hartberg: Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet

LKH Hartberg: Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet

Im Oktober hat sich ein neues Team aus Kinder und JugendpsychiaterInnen, PsychologInnen, Pflege, SozialpädagogInnen, einer Sozialarbeiterin und Lehrkräften zusammengefunden, um die seit langen geplanten Tagesklinik für Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen am LKH Hartberg mit Leben zu füllen.