AUVA und Salzburger Landeskliniken unterzeichnen Kooperationsverstrag

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

„Die Versorgung von Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau – dieses Anliegen verfolgen AUVA und SALK in der nun begründeten Zusammenarbeit“, betonten Salzburgs Gesundheits- und Spitalsreferent LH-Stv. Christian Stöckl und AUVA-Obmann Mario Watz bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Bereich Orthopädie und Traumatologie.

Bis spätestens Ende 2030 soll am Uniklinikum Campus LKH ein neues Krankenhausgebäude entstehen, das so genannte Haus B. Nach dessen Fertigstellung wird das Leistungsangebot der beiden Träger an einem gemeinsamen Standort ideal aufeinander abgestimmt sein. Zur Errichtung des neuen Versorgungsgebäudes wurde die „Haus B Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft mbH“ (Haus B-GmbH) gegründet.

LH-Stv. Christian Stöckl betont den richtungsweisenden Charakter der Kooperation: „Diese Form der Zusammenarbeit über die Grenzen der Spitalsträger hinweg gibt es bislang nur in Salzburg. Durch diese Kooperation wird eine völlig neue Einheit geschaffen. Lassen Sie es mich so formulieren: eins und eins ist in diesem Fall deutlich mehr als zwei.“

AUVA-Obmann Mario Watz hebt die positiven Effekte der Kooperation hervor: „Die Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und den Salzburger Landeskliniken realisiert betriebswirtschaftliche und medizinische Synergien bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten. Mit der Errichtung des neuen Krankenhausgebäudes schaffen wir ein optimales Setting für die Behandlung auf höchstem Niveau bei effizientem Mitteleinsatz.“

200 Betten, Intensivstationen und Notaufnahme

Die neue Versorgungsstruktur wird unter dem Titel „Ortho Trauma Salzburg. Uniklinik von AUVA und SALK“ laufen. Sie umfasst 200 stationäre Betten, Intensivstationen, einen tagesklinischen Bereich, eine orthopädisch-traumatologische Ambulanz sowie eine Notaufnahme mit Schockräumen. Auch die Standorte der Notarzteinsatzfahrzeuge werden zusammengelegt.

„Mit der Kooperation zwischen AUVA und den Salzburger Landeskliniken machen wir einen wichtigen Schritt, um die traumatologisch-orthopädische Versorgung der Salzburgerinnen und Salzburger auf weiterhin höchstem Niveau sicherzustellen. Das Wissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird damit vereint und im Sinne der Versorgung der Patientinnen und Patienten bestmöglich eingesetzt“, erklärtAUVA-Generaldirektor Alexander Bernart.

Dozent Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, hebt die lange Zusammenarbeit des Uniklinikums Salzburg mit dem UKH Salzburg im Traumanetzwerk Salzburg hervor: „Wir bündeln nun höchste Kompetenz in der Traumaversorgung mit universitärer Spitzenmedizin und Forschung aus anderen Fächern – davon profitiert die Bevölkerung im Einzugsgebiet unserer Spitäler.“

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mit der e-card sicher in den Urlaub: Versicherte der ÖGK sind gut geschützt

Mit der e-card sicher in den Urlaub: Versicherte der ÖGK sind gut geschützt

Nicht nur in ganz Österreich ist man mit der e-card krankenversichert, sondern auch in den meisten europäischen Ländern. Das gewährleistet die EKVK, die (Europäische Krankenversicherungskarte.

Kurswechsel für Krankenhäuser: Welche Strukturen braucht es – und was können wir von anderen lernen?

Kurswechsel für Krankenhäuser: Welche Strukturen braucht es – und was können wir von anderen lernen?

Krankenhausstrukturreform - eine Operation am offenen Herzen unseres Gesundheitssystems, das sich seit mehr als zwei Jahren im ständigen Krisenmodus befindet.