„Christa Them Preis“ wurde am Tag der Pflege erstmals vergeben

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Erstmals wurden heuer am Tag der Pflege drei herausragende Bachelorarbeiten aus dem Bereich der Pflegewissenschaft mit dem „Christa Them Preis“ ausgezeichnet. Der Preis wird von den Tirol Kliniken, der Fachhochschule Gesundheit und der Privatuniversität UMIT TIROL ins Leben gerufen.

Von einer Jury unter der Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Müller, MSc, Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft und Leiter des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL wurden Franciska Ponimayer von der Universität UMIT TIROL für ihre Bachelorarbeit „Dysphagiescreening – Screeninginstrumente zur Dysphagiediagnostik bei PatientInnen post Apoplex im Akutsetting“, Felix Holzer von der Fachhochschule Gesundheit für seine Arbeit „Die Schwelle zum Tod und der Sinn für Humor – ein paradoxes Verhältnis? Der Gebrauch von Humor in der Palliativpflege“ und Jana Schädler ebenfalls von der UMIT TIROL für Ihre Bachelorarbeit „Psychosoziale Belastungen im Arbeitsalltag von Intensivpflegepersonen auf interdisziplinären Intensivstationen“ prämiert.

Die Namensgeberin des Preises, Univ.-Prof. Mag. Dr. phil. Christa Them, war von 2008 bis 2019 Vorständin des Instituts für Pflegewissenschaft und Leiterin des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie an der Tiroler Privatuniversität UMIT TIROL sowie zuvor jahrelang Fachbereichsdirektorin der Pflege am AZW – Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe. Mit Ihrer Arbeit war sie eine der Vorreiterinnen der Pflegewissenschaft in Österreich, wofür sie unter anderem mit dem großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt wurde. Der Preis wird jährlich an Studierende verliehen, die sich, so wie Univ.- Prof.in Dr.in Christa Them, durch ihre fachübergreifende und patientenzentrierte Arbeitsweise auszeichnen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

ÖGK-Offensive zur Besetzung offener Vertragsarztstellen

ÖGK-Offensive zur Besetzung offener Vertragsarztstellen

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) startet im heurigen Jahr eine Offensive zur Besetzung offener Vertragsarztstellen. Generaldirektor Bernhard Wurzer kündigte im Interview mit der APA an, dass man Ärzten ein Angebot machen werde, um sie bei der Errichtung von Ordinationen zu unterstützen. Außerdem vergibt die ÖGK Stipendien für angehende Kassenärzte. Für die Finanzausgleichs-Verhandlungen fordert Wurzer vor allem Transparenz über Leistungen und Kosten der Spitalsambulanzen.

Neuer Wirkstoff erweitert Therapiespektrum bei Rheumatoider Arthritis

Neuer Wirkstoff erweitert Therapiespektrum bei Rheumatoider Arthritis

Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis hat in der finalen klinischen Phase-III-Studie gezeigt, dass er mindestens so gut wie die derzeit als „Goldstandard“ geltende Therapie zur Behandlung dieser Autoimmunerkrankung wirkt. Damit eröffnen sich neue Therapieoptionen für Betroffene. Die Ergebnisse der internationalen Multicenter-Studie unter Leitung der MedUni Wien wurden aktuell im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Social-Media-Tipps für WissenschaftlerInnen

Social-Media-Tipps für WissenschaftlerInnen

Gegen Fake News auf Sozialen Medien gibt es mehrere Strategien. Eine davon ist glaubwürdige Kommunikation. Mit der Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Facebook-Postings zur COVID-19-Thematik hat sich FH Burgenland Absolventin Sandra Erlacher in ihrer Masterarbeit beschäftigt. Dafür hat sie den Würdigungspreis für studentische Spitzenleistungen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung erhalten.