E-Card gibt es jetzt auch digital

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Autor: Scho

Die E-Card gibt es ab sofort auch in einer digitalen Version. Das gaben Regierung und Sozialversicherung am Donnerstag per Aussendung bekannt. Die Bestätigung der Identität erfolgt via ID Austria. Nutzbar ist sie sowohl für Android- als auch für Apple-Handys. Wer lieber weiter auf die physische Karte setzt, kann dies uneingeschränkt tun.

Digitalstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sprach von einem „Meilenstein“. Denn mit der e-Card seien nun alle Ausweise des täglichen Gebrauchs digital verfügbar. Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) befand, dass die Neuerung den Alltag von Millionen Menschen einfacher mache. Für die Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger Claudia Neumayer-Stickler können die Möglichkeiten der Digitalisierung medizinische Angebote noch niederschwelliger zugänglich machen. Ihr Stellvertreter Peter McDonald, betonte, dass ein zukunftsfittes Gesundheitssystem vom technologischen Fortschritt lebe.

Konkret kann die digitale E-Card ab sofort über die SV-Apps „MeineSV“, „MeineÖGK“, und bald auch über „MeineBVAEB“ und „svsGO“ österreichweit in Ordinationen und Apotheken mit dem Smartphone genutzt werden. Genau wie die physische E-Card enthält auch die digitale Version keine Gesundheitsdaten, sondern ist ein Schlüssel zu den Daten im E-Card System. Die Sicherheit soll u.a. durch Bestätigung der Identität durch Login mit ID Austria gewährleistet werden.

Speziell an dem neuen Angebot ist, dass es laut Aussendung die erste Gesundheitskarte mit Signaturfunktion weltweit ist, die im Apple Betriebssystem iOS außerhalb der Wallet verfügbar und nutzbar ist. Damit bleiben die Nutzungsdaten von digitalen E-Cards außerhalb der Zugriffsmöglichkeiten von Apple.

An den gewohnten Prozessen in Praxen und Apotheken ändert sich auch durch die digitale E-Card nichts. Über 15.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, etwa 3.000 weitere Gesundheitseinrichtungen sowie alle 1.400 österreichischen Apotheken sind an das E-Card System angebunden.

(APA/red.)

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