„Kinderhospiz- und Palliativtag im Universitätsklinikum Krems“

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Autor: Scho

„Der heute von uns gepflanzte Lebensbaum symbolisiert, dass das Leben auch nach schweren Schicksalsschlägen weitergeht.“, erklärt OÄ Priv. Doz. Dr. Gudrun Kreye, organisatorische Leiterin der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Krems. Neben diesem wichtigen Symbol wurden zudem Trauerbretter, die von der Kindertrauergruppe CUT (das englische Wort „cut“ bedeutet übersetzt „schneiden“ und soll die einschneidende Veränderung im Leben eines Kindes ausdrücken) – unter der Leitung von Elke Kohl – gestaltet wurden und eine vom Förderverein „Palliative Care UK Krems“ gesponserte Erinnerungsbank aufgestellt.

Am Informationsstand in der Eingangshalle wurde sowohl den kleinen als auch großen BesucherInnen Einblick geboten: Einerseits wurde der Kinderhospiz- und Palliativtag thematisiert, um auf die Situation von Familien mit unheilbar kranken Kindern aufmerksam zu machen. Andererseits wurde die Kindertrauergruppe „CUT“, die im UK Krems ihren Sitz hat, einem breiteren Publikum vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein einmal im Monat stattfindendes Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren, die eine nahe Bezugsperson durch Tod verloren haben. Um mit den Kindern und Jugendlichen ungezwungen ins Gespräch zu kommen, hat sich das Palliativteam in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hospiz NÖ etwas Besonderes überlegt: Im Park des Universitätsklinikums Krems wurde eine Slackline aufgebaut und von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen betreut.

Schwieriges Thema

Die Informationsinitiative des Universitätsklinikums Krems, die zur Sensibilisierung dieses schwierigen Themas beigetragen hat, wurde mannigfaltig unterstützt. So waren Frau Renate Hlauschek, MMSc, Geschäftsführerin der „Ki-Ju-Pall-Gruppe“ (Kinder-Jugend-Palliativ-Gruppe), Frau Karin Swoboda, welche die Hospizbegleitung für Kinder koordiniert und Frau Birgit Gamper von MOKI (Mobile Kinderbetreuung) ebenfalls vor Ort und boten den BesucherInnen ihre Expertise und Unterstützung an.

„Wir möchten uns hier ganz besonders bei all den ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen bedanken, ohne die diese Informationsveranstaltung am heutigen Kinderhospiz- und Palliativtag nicht möglich gewesen wäre. Sie leisten großartige Arbeit, ihre Unterstützung wird sowohl von den PatientInnen und den Familienangehörigen, als auch im Klinikum sehr geschätzt“, betont Prim Assoc. Prof. Dr. Heinz Jünger, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Krems. „Dass dieser Tag ein so schöner werden konnte, verdanken wir unter anderem unserem engagierten Facharbeiter Stefan Bindreiter und Walter Zuntermann (Fa. Chabek), welche die Trauerbretter neu installiert und den Apfelbaum, der von einem anonymen Spender zur Verfügung gestellt wurde, gepflanzt haben“, freut sich Gabriele Pachschwöll, MSc, Stationsleitung der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Krems.

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