Die Hochschule Burgenland baut ihr interdisziplinäres Angebot aus. Dazu wurde der berufsbegleitende viersemestrige Masterstudiengang Gesundheitsmanagement inhaltlich geschärft und durch extracurricular wählbare Zusatzabschlüsse erweitert. Damit reagiere man auf „den großen Bedarf an Fach- und Führungskräften, die Management, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen strategisch miteinander verbinden“, heißt es in einer Aussendung der Fachhochschule. Das berufsbegleitende Masterstudium spreche demnach „Personen aus Gesundheitsberufen“ wie auch „Interessierte mit wirtschaftlichem Background“ an, die „Managementfunktionen anstreben, neue Themenfelder erschließen oder ihre Perspektive erweitern“ wollten.
Für Studiengangsleiterin Magdalena Csandl werde mit diesen Optionen „ein zukunftsorientiertes und österreichweit einzigartiges Studium“ geschaffen, das „aktuelle Themenfelder des heutigen Gesundheitswesens“ gezielt aufgreife.

Konkret geht es um zwei Schwerpunkte: Durch die Vertiefung „Integrierte Versorgung“ können Interessierte zusätzlich zum Regelstudium das CAS (Certificate of Advanced Studies) „Digitale und nachhaltige Transformation im Gesundheitswesen“ erlangen. In der Vertiefungsmöglichkeit Health Care Management steht – für Studierende mit Pflegeausbildung – das DAS (Diploma of Advanced Studies) „Leadership in der Pflege“ zur Verfügung. Dieses knüpft an die rechtlichen Anforderungen gemäß § 65a des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes für Führungsaufgaben an und qualifiziert Absolventinnen und Absolventen zur Ausübung der Funktion als Pflegedienstleitung.
Mögliche zusätzliche Berufsfelder sind Gesundheitsmanagement, Qualitäts- und Projektmanagement, Case- und Care-Management, Lehre, Forschung und Entwicklung sowie das höhere Pflegemanagement. Arbeitgeber können Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens wie Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Kuranstalten, ambulanten Diensten, Gebietskörperschaften, Gemeinschaftspraxen, Gesundheitsorganisationen, Langzeitbetreuungseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen oder Sozialversicherungsträger sein.
Der Studiengang wird berufsbegleitend angeboten – in der Regel finden die Einheiten alle zwei Wochen an Freitagen und Samstagen von ca. 8.30 bis ca. 18.30 Uhr statt. Zu Studienbeginn ist eine Präsenzwoche (Mittwoch-Samstag) sowie zusätzlich ein oder zwei Präsenzblöcke vorgesehen. Der Studiengang ist auf 24 Plätze limitiert. Studiengebühren fallen keine an.
(red.)

