Novartis erwägt Verkauf von Augen- und Atemwegsarzneien

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis erwägt einem Medienbericht zufolge den Verkauf seines Geschäfts mit Medikamenten zur Behandlung von Augen- und Atemwegserkrankungen. Die Augenarzneien könnten etwa 5 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro) einbringen, berichtete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Verkaufsprozess würde wahrscheinlich im kommenden Jahr nach erfolgtem Börsengang der Generika-Tochter Sandoz starten.

Ein Novartis-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Novartis hat fünf Therapiebereiche als Kerngeschäfte definiert: Herz-Kreislauf- und neurologische Erkrankungen, Immunologie, solide Tumore und Hämatologie.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

RSV-Infektionen: Unverändert hohe Krankheitslast

RSV-Infektionen: Unverändert hohe Krankheitslast

Infektionen mit dem respiratorischen Synzytialvirus (RSV) sind einer der Hauptgründe für Hospitalisierung in den ersten sechs Lebens­monaten. Erkrankungs-assoziierte Kosten ver­schlingen jährlich allein in Österreich Summen in Millionenhöhe. Wir sprachen mit Univ.-Prof. Dr. Bernhard Resch über Einsparungsmöglichkeiten und warum sich trotz neuer Medikamente bisher nicht viel an den Kliniken verändert hat.