Merck baut Führungsteam mit Neubesetzungen aus

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Autor: Scho

Der deutsche Pharmakonzern Merck baut das Führungsteam seiner Niederlassung in Österreich aus: Mit Jens Weidner (48) als Market Access & Governmental Affairs Director und Simon Schultze (44) als Medical Director kommen zwei erfahrene Pharma-Manager neu an Bord. Weidner verantwortet künftig die Bereiche Erstattung, Marktzugang, Politik-Vernetzung und Public Affairs, Schultze den medizinisch- wissenschaftlichen Bereich von Merck in Österreich.

Neuzugänge im Hause Merck: Jens Weidner (l.) Simon Schultze (r.) werden das Führungsteam verstärken und wollen Forschung vorantreiben

Beide kommen neu in das Unternehmen: Jens Weidner war zuletzt Geschäftsführer von Bristol Myers Squibb in Österreich. Die Position hatte er 2014 übernommen. In dem Unternehmen war er nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und einem MBA mit Schwerpunkt Finance seit 2003 in verschiedenen Funktionen tätig gewesen.  Simon Schultze stößt aus dem Pharma-Konzern GlaxoSmithKline (GSK) zu Merck. Bei GlaxoSmithKline war der studierte Biologie und Genetiker (Universität Wien und Universität Basel) zuletzt Country Medical Director in Österreich. Davor war Schultze unter anderem am Friedrich Miescher Institute in Basel, an der Universitätsspital Zürich sowie an der MedUni Wien auch wissenschaftlich tätig. 2016 wechselte Schulze zu GlaxoSmithKline.

Als „großen Gewinn für unser Team“ bezeichnet Chris Neff, Geschäftsführer von Merck in Österreich, die zwei Neuzugänge. Es handle sich um „zwei ausgewiesene Experten für den österreichischen Gesundheitsmarkt“. Er sei überzeugt, dass damit der „Beitrag von Merck für den Gesundheitsstandort Österreich“ weiter ausgebaut werden könne.

Der Ausbau des Führungsteams bei Merck hat vor allem ein Ziel: Den Ausbau des Portfolios. Er wolle „gemeinsam mit den relevanten Stakeholdern in Politik, Kassen und Verbänden“ Lösungen erarbeiten, „die eine rasche und nachhaltige Versorgung sicherstellen“, so Jens Weidner. Ähnlich Simon Schultze, der eben diese medizinisch-wissenschaftlichen Agenden übernimmt: Ziel sei es, „den wissenschaftlichen Dialog mit behandelnden und forschenden Ärztinnen und Ärzten weiter zu vertiefen, um den Zugang zu innovativen Therapien zu fördern und die medizinische Forschung in Österreich zu stärken.“

(red.)

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