PVA: Österreichweit erste ambulante Rehabilitation für Multiple Sklerose:

+++ PVA ZAR Graz bietet ambulante Reha für Multiple-Sklerose-Patienten mit einem berufsbegleitenden speziellen 12-Monate-Programm +++

Rund 13.500 Menschen in Österreich leiden unter Multipler Sklerose. Eine medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Beitrag in der Therapie und bei der Langzeitvorsorge. Eine stationäre Rehabilitation bedeutet aber auch ein längeres Fernbleiben von der Arbeitsstelle und dem persönlichen Lebensumfeld. Aus diesem Grund hat die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) die österreichweit erste ambulante Rehabilitation speziell für Multiple Sklerose (MS) erarbeitet, bei der die Patientinnen und Patienten in ihrem beruflichen und häuslichen Umfeld verbleiben können.
Im Gegensatz zu Maßnahmen der ambulanten Rehabilitation bei anderen Krankheitsbildern muss für die ambulante Rehabilitation für MS-Patientinnen und Patienten keine stationäre Rehabilitation vor der ambulanten Rehabilitation durchgeführt werden.
Die Rehabilitation ist für Menschen vorgesehen, die durch ihre MS-Erkrankung beeinträchtigt sind oder ihren beruflichen und privaten Tätigkeiten nicht mehr im gewohnten Ausmaß nachgehen können. Die Zuweisung erfolgt durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt (Hausarzt, Facharzt, Krankenhaus).

Ziele der Rehabilitation
– Erhalt der Arbeitsfähigkeit
– Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
– Verminderung der körperlichen Beschwerden
– Verbesserung der Ausdauer
– Erhöhung der Gehgeschwindigkeit
– Verbesserung des Gangbildes
– Zunahme der Geschicklichkeit im privaten und beruflichen Alltag

Das Zentrum für ambulante Rehabilitation, PVA ZAR Graz, wurde 2010 eröffnet und behandelt jährlich ca. 1.500 Patienten (2018). Die Indikationen sind: Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, neurologische Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, periphere arterielle Verschlusskrankheiten.
Kontakt: Eggenberger Straße 7, 8021 Graz, Tel.: 050303 84915, Mail und www.pv-rehabzentrum-graz.at

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mit neuer Technik zur individualisierten Knie-Endoprothese

Mit neuer Technik zur individualisierten Knie-Endoprothese

Erstmals können maßgeschneiderte Implantate produziert und in der Knie-Endoprothetik eingesetzt werden. In Kombination mit neuen Methoden der
individualisierten 3D-Operations-Planung sowie Patienten-spezifischer Instrumente ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und bessere Belastbarkeit mit einem künstlichen Kniegelenk möglich.