Schweizer Forscher entwickelten faltbare Operationsinstrumente

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH Zürich) haben neue chirurgische Instrumente entwickelt, die sich selbst falten. Damit können große Operationsinstrumente durch einen engen Katheder in den Körper gebracht werden. Dieser Ansatz könnte die Art und Weise, wie chirurgische Instrumente konstruiert werden, revolutionieren, schrieb die ETH Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Operationen könnten so künftig mit kleineren Schnitten durchgeführt werden. Das hat laut den Forscherinnen und Forschern zahlreiche Vorteile, etwa weniger Schmerzen, schnellere Genesung sowie weniger Infektionen.

Bei der Methode, die kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurde, zerlegen die Forschenden chirurgische Instrumente in Einzelteile und schieben sie wie auf einer Perlenschnur aufgereiht durch einen Katheter. Am Ende des Katheters fügen sich die Teile dank eingebauter Magnete von selbst zu einer vordefinierten Form zusammen.

Den Fachartikel finden Sie hier.

(APA/sda/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Digitalisierung in der Pflege: Be- oder Entlastung für Pflegekräfte? Fünf Aspekte auf dem Weg zu einer Antwort
Fachbeitrag

Digitalisierung in der Pflege: Be- oder Entlastung für Pflegekräfte? Fünf Aspekte auf dem Weg zu einer Antwort

Digitalisierung gilt als ein wesentlicher Aspekt zur Lösung des Pflegekräftemangels. Start-ups und etablierte Unternehmen, die digitale Assistenzsysteme entwickeln, gibt es in großer Zahl und kaum ein Forschungsprojekt hat Chance auf Finanzierung, wenn nicht das Thema Digitalisierung den Innovationsgehalt des Vorhabens charakterisiert. Doch welchen Beitrag leisten derartige Innovationen tatsächlich zur Entlastung der Pflegekräfte?

Einzigartige Herzkatheteranlage in den tirol kliniken

Einzigartige Herzkatheteranlage in den tirol kliniken

Exzellente dreidimensionale Bildgebung und 2/3 weniger Strahlenbelastung bei kardiologischen Eingriffen - rund 400 Patientinnen und Patienten profitierten bereits von einer neuen Technologie, die seit Mitte Februar in Innsbruck im Einsatz ist.

„Traumreaktion“: Grazer stellen Komponente von mRNA-Vakzinen effizient her

„Traumreaktion“: Grazer stellen Komponente von mRNA-Vakzinen effizient her

Forschern der TU-Graz und des acib ist die effiziente Herstellung eines Grundbausteins gelungen: Pseudouridin. Damit wird der Abwehrmechanismus der Körpers ausgetrickst.