Umbaukosten drücken FMC-Gewinn

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Autor: Scho

Hohe Kosten für den Konzernumbau haben den Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) im ersten Quartal belastet. Das bereinigte operative Ergebnis stieg zwar um zwei Prozent auf 467 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das lag im Rahmen der Analystenerwartungen, die im Schnitt bei 466 Mio. Euro lagen. Unter dem Strich sank der Gewinn allerdings um 22 Prozent auf 118 Mio. Euro.

Der Konzernumsatz ging wegen negativer Wechselkurseffekte und des Verkaufs von Unternehmensteilen um sechs Prozent auf 4,61 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt ergab sich ein Plus von drei Prozent.

Der Konzern kämpft derzeit mit stagnierenden Behandlungszahlen im wichtigen US-Markt sowie mit regulatorischen Herausforderungen. Das laufende Transformationsprogramm sieht FMC auf Kurs: Bis Ende 2027 sollen die Kosten um 1,2 Mrd. Euro sinken. Im Zuge dessen begann FMC in den USA mit der Schließung von 64 der bis zu 100 zur Disposition stehenden Dialysekliniken. Dies führte im abgelaufenen Quartal zu Einmalkosten von 166 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte der Vorstand seine Prognose. FMC stellt weiter einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau in Aussicht. Das bereinigte operative Ergebnis soll sich zwischen einem Rückgang und einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen.

(APA/Reuters/red.)

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