Uni Rostock erforscht Gesundheitsgefahren durch Verkehrsemissionen

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

An der deutschen Universität Rostock ist eine internationale Messkampagne zur Feinstaubbelastung in der Luft- und Schifffahrt gestartet. Wie die Universität mitteilte, sind sowohl die direkten Emissionen – etwa durch Abgase oder den Abrieb von Bremsen – Teil der Messungen als auch ultrafeine Partikel, die durch die Reaktion mit dem Sonnenlicht gebildet werden.

Die mehrmonatige Versuchsreihe an Flugzeugturbinen und Schiffsmotoren soll vor allem helfen, die Gesundheitsgefahren abzuschätzen. In Rostock wird für die Versuche eine kerosinbetriebene Brennkammer eines Jet-Triebwerkes und ein Schiffsmotorenprüfstand genutzt.

Das Gesamtvorhaben wird den Angaben nach von einem Konsortium getragen, zu dem auch Forschende des Norwegischen Instituts für öffentliche Gesundheit (NIPH), der Universität Ostfinnland (UEF), des Finnischen Instituts für Gesundheit und Wohlfahrt (THL), der Universität Fribourg (Schweiz), des Helmholtz Zentrum München und der Universität der Bundeswehr München gehören. Dieses Projekt trägt den Namen „ULTRHAS“ (ULtrafine particles from TRansportation – Health Assessment of Sources) und wird von der EU mit vier Millionen Euro gefördert.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Post-Covid-Syndrom ist vornehmlich „weiblich“

Post-Covid-Syndrom ist vornehmlich „weiblich“

Frauen haben ein um 56 Prozent erhöhtes Risiko, auch länger als drei Monate dauernde Komplikationen nach einer Covid-19-Erkrankung zu leiden. Die mit zumindest zwei Teilimpfungen erfolgte Immunisierung gegen SARS-CoV-2 verringert hingegen diese Gefahr um 43 Prozent.

UNICEF: 2021 starb alle 4,4 Sekunden ein Kind oder Jugendlicher

UNICEF: 2021 starb alle 4,4 Sekunden ein Kind oder Jugendlicher

Viele der Todesfälle hätten laut dem Bericht von Expertinnen und Experten durch einen fairen Zugang und eine hochwertige Gesundheitsversorgung für Mütter, Neugeborene, Kinder und Jugendliche verhindert werden können.

Corona – Bulgarien entsorgt Großmengen abgelaufener Impfdosen

Corona – Bulgarien entsorgt Großmengen abgelaufener Impfdosen

Nachdem bereits "riesige Mengen" abgelaufener Corona-Impfstoffe vernichtet wurden, sollen in diesem Jahr weitere 2,8 Millionen Dosen entsorgt werden. Neuer Impfstoff wird nicht angeschafft.