Verkaufspläne für den Pflegeheimbetreiber Senecura

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Senecura, der größte Pflegeheimbetreiber Österreichs, soll vor dem Verkauf stehen, berichtete das Nachrichtenmagazin Profil Online. Die entsprechenden Verkaufsunterlagen hat demnach die Schweizer UBS erstellt. Aber auch die Senecura-Gesellschaften in Slowenien und Kroatien sollen veräußert werden.

Alleine das Immobilienvermögen von Senecura wird von der UBS auf 460 Mio. Euro geschätzt. Schließlich betreibt Senecura in Österreich 19 Rehakliniken mit rund 1.850 Betten und 65 Pflegeeinrichtungen mit 5.400 Betten. Den Gesamtmarkt für Altenpflege in Österreich beziffert die Schweizer Bank mit etwa 4 Mrd. Euro – und den Marktanteil von Senecura mit rund 26 Prozent. In Slowenien hat Senecura darüber hinaus sieben Altersheime, in Kroatien vier weitere.

Senecura wurde 2015 von Orpea übernommen. Allerdings gab es eine Reihe von Skandalen rund um den börsennotierten Gesundheitskonzern. So wurde Orpea etwa die Vernachlässigung von Altersheimbewohnern und die missbräuchliche Verwendung öffentlicher Mittel vorgeworfen. Nach wirtschaftlichen Problemen wurde das Unternehmen von einer Investorengruppe übernommen und firmiert inzwischen unter Emeis. Um die Verschuldung zu reduzieren, wurden Beteiligungen und Immobilien verkauft, zuletzt die tschechische Senecura-Tochter an die slowakische Investmentgesellschaft Penta.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Schwere Folgeschäden durch rein digitale Zahnkorrektur via App
Österreich

Schwere Folgeschäden durch rein digitale Zahnkorrektur via App

Konsumentinnen und Konsumenten klagten über Zahnfleischrückgang, Zahnverlust, Kiefergelenksprobleme, offenen Biss, Tinnitus, Migräne. Die Folgekosten für Korrekturbehandlungen beliefen sich auf bis zu 10.000 Euro.

Forscher bauten winzige Bioelektrosensoren für Krebsdiagnose

Forscher bauten winzige Bioelektrosensoren für Krebsdiagnose

"Unser Ziel ist es, die Basistechnologie für ein zukünftiges tragbares Gerät zu entwickeln, das wir in Mobiltelefone und Computer integrieren können, sodass man zu Hause einen Test durchführen und schnell herausfinden kann, ob man zum Arzt gehen sollte", erklärten die Forscher in einer Aussendung des MIT.