Studien für Impfstoff gegen Ebola-Variante beginnen im November

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Autor: Scho

Inmitten des schwersten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sollen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bis November klinische Studien für drei potenzielle Impfstoffe gegen den betreffenden Virusstamm beginnen. Nach den Worten von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus könnte aber auch bereits im Oktober begonnen werden.

Verursacht wird die aktuelle Epidemie von der Ebola-Variante Bundibugyo. Anders als gegen die sogenannte Zaire-Variante gibt es dagegen bisher weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine zugelassene Behandlung. Mehrere Mittel befinden sich in der Erprobung.

Zwei neue Impfstoffe gegen die Bundibugyo-Variante würden derzeit in Großbritannien und in Kanada getestet, um ihre Sicherheit zu überprüfen, sagte Tedros. „Es gibt auch einen zugelassenen Impfstoff gegen die Zaire-Variante – den Erreger, der für die meisten Ebola-Epidemien in der Vergangenheit verantwortlich war -, aber wir wissen nicht, ob er gegen die Bundibugyo-Variante wirksam ist.“

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo war Mitte Mai offiziell festgestellt worden und breitete sich inzwischen auf sechs Provinzen im Osten und Nordosten des zentralafrikanischen Landes aus. Viele der betroffenen Gebiete sind von bewaffneten Konflikten geprägt, die staatliche Präsenz und die medizinische Versorgung sind dort stark eingeschränkt.

Nach offiziellen Angaben starben inzwischen mehr als 3.000 Menschen. Insgesamt wurden nach Angaben des kongolesischen Instituts für öffentliche Gesundheit vom Mittwoch mehr als 6.100 Infektionen registriert. 1.409 Menschen gelten als genesen.

(APA/AFP/red.)

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