FH Campus Wien: Biomedizinische Analytik erstmals berufsbegleitend studieren

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Autor: Scho

„Biomedizinische Analytikerinnen sind als ExpertInnen im Labor von großer Bedeutung, nicht nur während der Covid-19-Pandemie. Auf den steigenden Bedarf im Gesundheitswesen und den Rekord an Bewerbungen in den letzten Jahren reagieren wir mit der berufsbegleitenden Studienform. Wir wollen so noch mehr potenzielle Interessentinnen ansprechen und Berufstätigen die Ausbildung erleichtern“, erklärt Andrea Hager, Studiengangsleiterin Biomedizinische Analytik. Seit 2008 bildet die FH Campus Wien in Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund Biomedizinische Analytikerinnen aus, knapp 700 Absolvent*innen gingen aus der Kooperation mittlerweile hervor.

Das berufsbegleitende Bachelorstudium ist organisatorisch und didaktisch so konzipiert, dass studieren mit einer (Teilzeit-)Berufstätigkeit vereinbar ist. Der Unterricht findet im Ausmaß von 20 bis 30 Stunden statt und kann von Montag bis Freitag nachmittags und abends, fallweise am Samstag ganztägig sowie in einer geblockten Woche pro Semester eingeteilt sein. Die konkreten Stundenpläne werden jeweils im Semester davor bekannt gegeben. Bis zum Bachelorabschluss dauert es acht Semester, die die gleichen theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen sowie Praxislernphasen wie das sechssemestrige Vollzeit-Studium umfassen. Durch die intensive Verschränkung von Theorie und Praxis in Ausbildungslaboratorien ist der Anteil an Präsenzlehrveranstaltungen an der FH Campus Wien sehr hoch. In den letzten beiden Semestern absolvieren Studierende vorwiegend die klinisch-praktische Ausbildung. Ein aufrechtes Arbeitsverhältnis ist für die Bewerbung bzw. Aufnahme keine Voraussetzung. Für die neue berufsbegleitende Form sind 29 Studienplätze vorgesehen.

Unverzichtbar im Gesundheitssystem

Biomedizinische Analytikerinnen untersuchen medizinische Proben, ermitteln Labormesswerte und stellen den Zusammenhang von labordiagnostischen Ergebnissen und Krankheitsbildern her. Im praxisnahen Studium erlernen Studierende das technische, naturwissenschaftliche und medizinische Know-how für die professionelle Arbeit im diagnostischen Labor. Absolventinnen sind gefragt am Arbeitsmarkt. Denn sie sind sofort im Job einsetzbar und optimal darauf vorbereitet, komplexe Laboranalyseprozesse auf allen Stufen zu planen sowie durchzuführen und so eine wichtige Rolle in der PatientInnenversorgung einzunehmen.

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