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Gewagte Ideen
Stellen Sie sich vor, das österreichische Gesundheitswesen wäre nicht von einer fragmentierten Finanzierung, von Einrichtungsegoismen, dem Denken in Berufsgruppen-Schubladen und nach medizinischen Fächern geprägt.
Ist das nicht eine überaus gewagte Idee? Was könnte dann im Mittelpunkt stehen? Vielleicht gar die Patienten?
Und vielleicht wären sie dort auch nicht einmal im Weg. Welche Logik würde das Gesundheitssystem dann steuern?
Drei Schritte für eine gute, digitale Pflege
Wie können digitale Technologien den Arbeitsalltag von Pflegekräften erleichtern? Diese Frage stellt sich nicht erst seit der SARS-CoV-2-Pandemie, sondern seitdem in Österreich der chronische Personalmangel und prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu dem sogenannten Pflegenotstand führten. Wenn Digitalisierung für die Erleichterung des Arbeitsalltags tatsächlich einen Beitrag leisten soll, gilt es, die zentralen Fragen rund um die Bedingungen für eine gute Pflege in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken.
Verteilungsgerechtigkeit
Während die nachhaltige Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems
seit Jahren ein politischer und medialer Dauerbrenner
ist, stellen sich zwischenzeitlich Verteilungsprobleme
ein, die vor allem Patienten treffen, die „ohne Lobby“ auf medizinische Leistungen angewiesen sind.