Foto-Registrierung für E-Cards ab September in 137 Gemeinden

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Durch eine Verordnung des Innenministeriums sind ab September 137 Gemeinden ermächtigt, eine Fotoregistrierung für E-Cards vorzunehmen. 109 davon können auch eine Registrierung für Ausländer vornehmen, hieß es. Eine Erleichterung soll das etwa auch für Pflegekräfte aus dem Ausland bringen.

Bis dato mussten diese eine Registrierungsstelle der Fremdenpolizei aufsuchen, was meist mit großem organisatorischem Aufwand verbunden war. Innenminister Karner bezeichnete die Möglichkeit, Fotos für die E-Card auch auf Gemeindeämtern anfertigen zu können, als weiteren Serviceschritt.

E-Cards ohne Foto sind seit dem 15. Jänner gesperrt. Inhaber von Karten ohne Foto können zwar weiter medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, müssen sich aber innerhalb von 150 Tagen nach dem Arztbesuch an eine Foto-Registrierstelle wenden. E-Rezepte können mit einer gesperrten E-Card nicht eingelöst werden.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Niedergelassene Ärzte in Kärnten nehmen ÖGK-Angebot an

Niedergelassene Ärzte in Kärnten nehmen ÖGK-Angebot an

Die Annahme erfolgte mit einer Zustimmung von 51,5 Prozent sehr knapp. Eine im Raum stehende Streikdrohung der Ärzte dürfte damit vom Tisch sein.

Grazer Mikrobiom-Studie belegt: Du bist, was du isst

Grazer Mikrobiom-Studie belegt: Du bist, was du isst

Das menschliche Mikrobiom, also die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die den Darm besiedeln, wird zum Großteil über Muttermilch weitergegeben. Eine Ernährung mit Schwerpunkt auf Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf die Bakteriendiversität im menschlichen Darm aus.

Tabakgesetz-Novelle: Ärzte-Ruf auch nach Verbot von Nikotinbeuteln
Österreich

Tabakgesetz-Novelle: Ärzte-Ruf auch nach Verbot von Nikotinbeuteln

Gefordert werden auch ein Konsumverbot auf Spielplätzen und strengere Zulassungsregeln für neue Produkte - Versorgungsbetriebe begrüßen Aus für Einweg-E-Zigaretten Ende des Jahres.