Abgelöste Patientenanwältin bekam vor Gericht recht

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Sigrid Pilz hat ihren Job als Wiener Patientenanwältin nur aus politischen Gründen verloren. Dies hat nun laut Berichten von „Standard“ und „Wien Heute“ das Arbeitsgericht festgestellt. In dem Urteil heißt es laut „Standard“: „Tatsächlich wurde die Klägerin nicht aus sachlichen, sondern aus politischen Gründen nicht für eine dritte Funktionsperiode als Leiterin der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft bestellt.“

Statt ihr wurde in dem Bestellungsverfahren vor 2,5 Jahren der vormalige Präsident des Oberlandesgerichts Wien Gerhard Jelinek berücksichtigt, der die Unterstützung der SPÖ genossen haben dürfte. Das Gericht sprach Pilz, früher Mandatarin für die Wiener Grünen, nun eine Entschädigung in Höhe eines damaligen Monatsgehaltes zu, das sind 15.568 Euro plus Zinsen. Rechtskräftig ist das Urteil nicht, die Stadt Wien hat Berufung eingelegt.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Virologe Krammer will mit „Semmelweis Institut“ hoch hinaus
Für Österreich neues Konzept

Virologe Krammer will mit „Semmelweis Institut“ hoch hinaus

Am Ignaz Semmelweis Institut für Infektionsforschung sollen von der Grundlagenforschung bis zum Pandemiemanagement Akzente gesetzt werden. Vor allem soll auch der Nachwuchs intensiv gefördert werden.

Alexander Biach neuer Generaldirektor der Selbstständigen-Kasse
SVS

Alexander Biach neuer Generaldirektor der Selbstständigen-Kasse

Der Wiener ÖVP-Vizechef hatte bereits bis Ende 2019 als Vorsitzender des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger fungiert. Trotz ÖVP-Parteibuch war er einer der prononciertesten Kritiker der Kassenreform.